Aktuelles/Termine


  Am Hauptbahnhof Düsseldorf gibt es erholsamen Schatten! Anders ist es in Duisburg auf dem Vorplatz des Hbf nach dem Umbau: Dort, wo früher 32 Platanen standen, ist jetzt Asphalt, so weit das Auge reicht. Da bieten die “netten” Kübelbäumchen  weder Trost noch ökologischen Ersatz.

Das ist einfach eine unzeitgemäße Planung, die die grundlegenden Faktoren für das Stadtklima ignoriert. Klimapartner Nummer 1 sind nun mal Groß-Bäume mit ihrem üppigen Blätterdach, das Schatten, Feuchtigkeit und gute Luft spendet und damit auch Wohlbefinden!

Machen wir es in Düsseldorf anders: Erhalten wir die 41 Platanen am
Hbf!
 

 

 

Rettet die Platanen am Hauptbahnhof – Baumschutzgruppe überreicht OB Thomas Geisel 6100 Unterschriften

Dann kam er doch. Die am Nachmittag des 11.9. 2020 zu der Veranstaltung der Baumschutzgruppe Düsseldorf  auf dem Marktplatz erschienen Aktivist*inen und Interessierten mussten schon ein bisschen warten bis Oberbürgermeister Thomas Geisel durch die Rathaustür trat, um das Ergebnis der Unterschriftenaktion „Rettet die Platanen vor dem Düsseldorfer Hauptbahnhof“ entgegen zu nehmen. Die Petition ist sozusagen das I-Tüpfelchen jahrelangen Engagements zum Erhalt der 41 großkronigen Bäume auf dem Konrad-Adenauer-Platz.  

Seit 2008 nämlich ist die Neugestaltung des Bahnhofvorplatzes im Gespräch. „Wir haben von Anfang an die Bürgerveranstaltungen dazu besucht und immer wieder darauf hingewiesen, mündlich vor Ort und schriftlich in Briefen, den beachtlichen Baumbestand im Zuge der Bauplanung  zu berücksichtigen und zu erhalten“, erläuterte Andrea Vogelgesang von der Baumschutzgruppe den Besucher*innen und fuhr fort: „ Zudem haben wir auch dezidierte Änderungsvorschläge vorgebracht. Umso erstaunlicher ist es, dass nach so langer und konsequenter Beteiligung, der Erhalt der Bäume nicht mal ansatzweise zur Planungsvorgabe gemacht worden ist.“

Im Blick auf die vergangenen und zukünftigen Jahre müsse zudem vor dem Hintergrund sich wiederholender Hitzesommer dem so wichtigen Beitrag von Großbäumen zum Stadtklima noch mehr Rechnung getragen werden. Eine Teilnehmerin der Aktion vor dem Rathaus brachte das folgendermaßen auf den Punkt: „Bäume sind Teil des innerstädtischen Immunsystems!“

Mittlerweile haben viele andere Menschen, ob nun Düsseldorfer*innen, Reisende oder Pendler*innen ihren Unmut über die geplante radikale Fällung aller Bäume zur Veränderung des Platzes zum Ausdruck gebracht. Die Stadt hält dagegen, dass  58 neue Bäume vorgesehen seien. Die gepriesenen optimalen Wuchsbedingungen zweifeln die Baumschützer*innen entschieden an, da die meisten Nachpflanzungen in Betonwannen gesetzt würden, die das Wachstum deutlich begrenzen würden. „Solche Nachpflanzungen mit unter anderem auch doppelblütigen Zierkirschen sind noch nicht mal insektenfreundlich und erfüllen kaum noch ökologische Aufgaben. Ganz im Gegenteil, sie sind nicht mehr als Deko“, bemängelte Lukas Mielczarek vom Jugendrat und von FFF, die mit zur Aktion aufgerufen hatten.

Uli Schürfeld von der Baumschutzgruppe überreichte Thomas Geisel dann den großen Briefumschlag mit reichlich Gewicht, denn darin befanden sich einerseits die gesamten analogen und digitalen Unterschriften der Petition.  Andererseits stehen sie dafür, dass sich das Stadtoberhaupt als Adressat mit den Forderungen nochmal auseinandersetzen muss.

Fotos: www.mutbuergerdokus.de

Uli Schürfeld fasste sie dahingehend zusammen, dass der (neugewählte) OB bezüglich des Konrad-Adenauer-Platzes eine Überprüfung der Planungen durchführen solle, unter anderem mit einer Offenlegung des Vertrags zwischen der Stadt und der DB.  Und er betonte: „Da die damalige Bürgerbeteiligung aufgrund von technischen Fehlern nur knapp 50 Einwände erbrachte, muss sie wiederholt werden. Zudem ist zu klären, warum der Erhalt der Bäume nicht zur Planungsvorgabe gemacht worden ist, obwohl die Baumschutzgruppe doch über die Jahre fortwährend mit der Stadt im Gespräch gewesen ist.“ Wegen der Auswirkung des geplanten Einkaufszentrums im Bahnhof auf den umliegenden Einzelhandel, sei auch dieser zur der neuen Planung anzuhören. Und dann fügte Uli Schürfeld hinzu: „Es ist darauf hinzuwirken, dass das leerstehende Parkhaus auf der Rückseite des Bahnhofs nicht als “Autolagerplatz” für einen Autohändler herhält, sondern seiner ursprünglichen Nutzung zugeführt wird. Hieran zeigt sich wie überflüssig ein Tiefgaragenneubau ist und dass die Bäume am Nordeingang stehenbleiben können.“

Die Anwesenden hatten übrigens geduldig auf Thomas Geisel an diesem lauen Spätsommernachmittag gewartet, immerhin hat er einen eng getakteten Terminkalender so kurz vor der Wahl. Und was ist schon eine Stunde gegen 12 Jahre…

Aber das Verständnis für das mangelnde Umsetzen der so oft vorgebrachten Forderungen zum Baumerhalt ist definitiv am Ende, zumal der Oberbürgermeister  bürgerschaftliches Engagement wie es hier vorzufinden sei als Zeichen des Interesses der Menschen an den Entwicklungen in ihrer Stadt lobte. Denn das sollaus Sicht der Bürger*innen nun endlich auch Früchte tragen – am Konrad Adenauer Platz und natürlich auch bei vergleichbaren Bauvorhaben.

 

Baumschutzgruppe trifft  OB Kandidatin Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann

Nach den Treffen der Baumschutzgruppe Düsseldorf  mit Thomas Geisel am 24. Juni und den Oberbürgermeisterkandidat*innen der Grünen, der Linken und der Klimaliste in der vergangenen Woche am Konrad Adenauer Platz, besuchten Andrea Vogelgesang und Uli Schürfeld am 7. September Marie-Agnes Strack-Zimmermann in Ihrem Wahlkampfbüro.

Die Spitzenkandidatin der FDP betonte, grundsätzlich vorrangig den Erhalt vorhandenen, alten Baumbestandes bei der notwendigen Stadtentwicklung in die Diskussion zu bringen, mit dem Hinweis allerdings nicht bei jedem Projekt jeden Baum retten zu können. Zudem nannte sie das konkrete Beispiel eines Investors, der von sich aus bei einer Baumaßnahme in ihrer Nachbarschaft die Wahrung der alten Bäume vor Ort berücksichtige.

Frau Dr. Strack-Zimmermann fasste ihre Haltung zu Bäumen so zusammen, dass sie einen wertvollen Beitrag für das Leben in der Stadt leisten würden und keine Frage des Geschmacks seien, sondern Bedingung für ein angenehmes Klima und für eine gute Aufenthaltsqualität im urbanen Umfeld. Dies gelte selbstverständlich auch für die Neugestaltung des Konrad Adenauer Platzes. Bei diesem Projekt bleibe es unverständlich, warum die Vorschläge der Baumschutzgruppe für die Neugestaltung nicht berücksichtigt wurden.

Thema war auch die anvisierte Rodung von 2,5 ha Wald für das Vorhaben Airport City 2 mit der Erweiterung von Büro- und Hotelflächen. Da die Planungen auf das Jahr 2003 zurückgingen, stellt die Oberbürgermeisterkandidatin das Projekt im Hinblick auf den Bedarf der sich verändernden zukünftigen wirtschaftlichen Situation infolge  von Corona und aus ökologischer Sicht entschieden in Frage. Angesichts des Klimawandels sei das nicht nachvollziehbar und die versprochenen Nachpflanzungen von Jungbäumen in Ratingen böten auf lange Sicht keinen Ausgleich.

Im Resumée  zu den zurückliegenden Veranstaltungen und Treffen lässt sich sagen, dass Baumschutz im Rahmen der Klimapolitik mittlerweile überparteilich ein zentrales Thema geworden ist.

 

Hinter dem Bahnhof…

Hinter dem Bahnhof ist vor dem Bahnhof! Baumschutzgruppe mit OB Kandidat*innen auf dem Konrad Adenauer Platz

Diesmal im Regen. Nachdem das Treffen mit Thomas Geisel vor dem Hauptbahnhof im Juni bei über 30 Grad und gleißender Sonne stattfand, kamen am Nachmittag des 3. September die nun geladenen OB Kandidat*innen Stefan Engstfeld (Grüne), die Kandidatin Celine Coldewe (Klimaliste), Udo Bonn (DIE LINKE), vor den Nordeingang des Hbf bei nasskalten Wetter zusammen. Aber auch da zeigten die Platanen ihre Vorteile: eben nicht nur als Schattenspender, sondern auch als Regenschutz.
Stephan Keller (CDU) war nicht erschienen und Marie- Agnes Strack-Zimmermann (FDP) wird die Baumschutzgruppe in der nächsten Woche treffen.
Der Konrad Adenauer Platz besitzt einen zentralen Stellenwert, nicht nur von seiner Lage in der City her, sondern auch in Bezug auf den stadtpolitischen Zündstoff hinsichtlich der geplanten Umgestaltung.
Andrea Vogelgesang wies bei der Eröffnung der Veranstaltung darauf hin, dass die Online Petition “Rettet Die Platanen Vor Dem Düsseldorfer Hauptbahnhof ” erfolgreich abgeschlossen sei und die über 6000 Unterstützer*innen unterschrieben und auch viele fundierte Argumente zur Bedeutung des Baumerhalts in Kommentaren zum Ausdruck gebracht hätten. Die anwesenden OB Kandidat*innen sind übrigens selbst Unterzeichner*innen. Stefan Engstfeld betonte, dass er nach einer Wahl zum OB dafür sorgen würde alle Bestandsbäume zu erhalten. Auch Udo Bonn bekräftigte dieses Ziel und betonte, dass trotz Differenzen zwischen den Parteien in anderen Bereichen beide in dieser Hinsicht voll und ganz übereinstimmen würden.
Uli Schürfeld von der Baumschutzgruppe verwies auf die zahlreichen Stellungnahmen der Baumschutzgruppe zu der Neugestaltung (siehe http://baumschutzgruppe-duesseldorf.de/konrad-adenauer-platz/). „Wir haben schon schon seit Jahren darauf aufmerksam gemacht, dass die Baumfällungen überflüssig sind, da für den Bau einer neuen Tiefgarage vor dem Nordeingang keine Notwendigkeit besteht. Unter anderem deswegen, weil das vorhandene Parkhaus hinter dem Hauptbahnhof so unausgelastet ist, dass etliche Stellplätze an einen Autohändler verpachtet sind“.
Er wünschte sich aus Sicht der Baumschutzgruppe von den OB-Kandidaten bezüglich des Konrad-Adenauer-Platzes eine Überprüfung der Planungen. So müsste auf jeden Fall der Vertrag zwischen der Stadt und der DB eingesehen und offengelegt werden. Die damalige Bürgerbeteiligung erbrachte aufgrund von technischen Fehlern nur knapp 50 Einwände und müsse daher wiederholt werden. Es sei nachzufragen, ob und warum der Erhalt der Bäume nicht zur Planungsvorgabe gemacht worden sei. Wegen der Auswirkung des geplanten Einkaufszentrums im Bahnhof auf den umliegenden Einzelhandel, sei auch dieser zur der neuen Planung anzuhören. Es sei darauf hinzuwirken, dass das leerstehende Parkhaus auf der Rückseite des Bahnhofs nicht als “Autolagerplatz” für einen Autohändler herhalte, sondern seiner ursprünglichen Nutzung zugeführt werde.
Celin Coldewe betonte ihrerseits die Forderung zum kompletten Baumerhalt mit Verweis auf deren Bedeutung für das Stadtklima.
Andrea Vogelgesang sprach auch den problematischen Aspekt der Bürgerbeteiligung in diesem Verfahren an: „Wir haben seit 2008 immer wieder unsere Forderung zum Baumerhalt eingebracht – mündlich und schriftlich. Diese wurde zwar wohlwollend zur Kenntnis genommen. Am Ende ist in dem Gewinnerentwurf nicht einer der Bestandsbäume zu sehen. Die gepriesenen Nachpflanzungen allerdings werden großenteils in Kübel gesetzt, die nie die Größe der alten Platanen erreichen werden, also mehr zur Zierde als klimarelevante Faktoren.“ Solch ein Beteiligungsverfahren erscheine fragwürdig und wiederhole sich nun eins zu eins am Heinrich Heine Platz.
Das ganze Vorgehen am Konrad Adenauer Platz sei exemplarisch: einmal im Hinblick auf den Stellenwert alter großkroniger Bäume, zum anderen aber eben leider auch wie mit der Bürgerbeteiligung umgegangen wird.
Am Ende der Veranstaltung waren an diesem schauerreichen Nachmittag die Klamotten reichlich feucht, aber alle gingen nach Hause mit der Hoffnung, in Zukunft nicht von der Politik im Regen stehen gelassen zu werden.
…ist vor dem Bahnhof 
                                            Fotos: Uli Schürfeld, Silvia Droste-Lohmann
 
 
Am 3.9.2020 unter den Platanen
 
 
 
Stefan, Engstfeld, Udo Bonn, Celine Coldewe
 
 
 
 
 
 
 
 
Petition erfolgreich abgeschlossen

Die Unterzeichner*innen haben nicht nur fleißig weitergeleitet, gepostet und geteilt, sondern auch dezidierte und klare Kommentare abgegeben. Das ist super und trifft es auf den Punkt.
Nun gilt es, dieses Ergebnis an Oberbürgermeister Thomas Geisel zu übergeben (den genauen Termin teilen wir aus organisatorischen Gründen so bald wie möglich mit), um ihm deutlich zu zeigen, dass nicht nur die Düsseldorfer*innen, sondern auch Menschen, die als Reisende oder Pendler*innen den Konrad Adenauer Platz im Alltag nutzen, die Platanen als unersetzbar ansehen und ihren Erhalt fordern.
Was Ihr noch tun könnt: Schreibt Eure tollen Statements direkt an: thomas.geisel@duesseldorf.de
Es reicht uns: im dritten Hitzesommer in Folge wollen wir nicht mehr zulassen, dass Investorenvorgaben über dem Gemeinwohl der Bürger*innen stehen sollen. Umdenken und Flexibilität sind gefragt. Alles ist immer im Wandel, aufgrund der momentanen Situation mehr denn je.
Die Nebenwirkungen sind auf Dauer nicht tragbar und es muss ein Perspektivwechsel stattfinden, in dem Nachhaltigkeit, (Stadt-)Klimaschutz und Gesundheit bei Bauvorhaben oberste Priorität erhalten. Wirtschaftliche Interessen können nicht mehr die gesellschaftlichen Spielregeln und den Umgang mit der Natur bestimmen. Die ökosozialen Gesichtspunkte müssen verantwortungsvoll oberste Priorität bekommen, vor allem gegenüber rein gewinnorientierten Zielen.
Progressives zukunftsgerichtetes Denken bedeutet nicht einfach nur mehr Beton und Versiegelung, sondern gewachsene Grünstrukturen als zentrale Elemente zu erhalten, zu intergrieren. Dabei spielen alte Bäume, die mitnichten durch Lolipopbäumchen in Kübeln ersetzt werden können, eine tragende Rolle.
Erhalten ist angesagt und zeitgemäß. Natur wächst über Jahrzehnte und ist mehr als Deko am Straßenrand, die sich mal schnell austauschen ließe!
Der Konrad Adenauer Platz ist zentral, sozusagen das Herzstück der Stadt und steht exemplarisch dafür, wie in Zukunft bei Bauvorhaben mit Bäumen umgegangen werden sollte – erhalten statt absägen.
Wir brauchen die Natur – mehr denn je, gerade auch in der Stadt.

Andrea Vogelgesang

Uli Schürfeld

 

Foto: www.mutbuergerdokus.de

4255 Unterschriften – Noch eine Woche zum Unterschreiben – bitte Weiterleiten oder auch direkt an Thomas Geisel schreiben. Vielen Dank an alle Unterstützer*innen!!
Kleine Schritte gegen die Hitze in Düsseldorf,
so hieß es inder RP, die über das Klimakonzept der Landeshauptstadt berichtete. Wir sagen:
Große Bäume gegen die Hitze in der Stadt!

Wenn das Umweltamt kundtut, dass die Stadtmitte und die sie umgebenden Viertel eine Hitzeinsel seien und sich auf ein Klimaanpassungskonzept beruft, wächst das Unverständnis zu den geplanten Fällungen am Konrad Adenauer Platz. Die über 40 Platanen mit üppigen Kronen liefern über ihre Blattmasse, auf natürlichem Weg, was Mensch und Tier brauchen: Sauerstoff und kühle Luft.

Umweltdezernentin Helga Stulgies bezeichnet den Weg dahin als steinig und spricht von Fördermitteln für die Begrünung von Dächern, Fassaden und Innenhöfen.

Warum aber soll die Vernichtung der vorhandenen, gewachsenen Grünstruktur auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes für das Bauprojekt billigend in Kauf genommen werden? Und das vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Erkenntnisse, dass es in Zukunft noch heißer und trockener wird.

Unter einer der 15 Schlüsselmaßnahmen wird übrigens die Erkenntnis betont, wie wichtig Bäume und Parks seien und dass Düsseldorf mehr Stadtbäume wolle. Im Fokus stehen Neupflanzungen, wir aber fordern den Erhalt und die Pflege alter Bäume, deren ökologische Leistung und platz- und straßenbild prägende Wirkung unersetzbar ist. Das ist tausend mal kostengünstigere als Nachpflanzungen, Fontänenfelder oder Brumisateure.

In dieser Petition bezieht sich unsere Forderung auf den Konrad Adenauer Platz, der aber steht exemplarisch dafür, wie in Zukunft bei Bauvorhaben mit Bäumen umgegangen werden sollte – erhalten statt absägen.

Mit dem Hauptbahnhof können wir sozusagen die Weichen stellen für einen anderen Umgang mit der Stadtnatur.

 

 
Hot town – summer in the city
Wie gut, dass am  Konrad Adenauer Platz die über vierzig Platanen stehen –  zum Kühlen, Wohlfühlen, für frische Luft und ein gutes Stadtklima. Diese vitalen Bäume mit üppiger Krone sind kein dekoratives Beiwerk, dass einfach zu ersetzen wäre. Sie sind ein unverzichtbarer Wert. Hier ist ein Link zu einer Aufnahme von unserer Aktion im Juni – bewegte Bilder sind manchmal eindrücklicher als Fotos…
 
 
 
Leitet die Petiton bitte immer noch weiter. Wir haben schon viele Unterschriften und unser Quorum fast erfüllt, aber wir wollen zeigen, dass noch mehr Menschen den absoluten Baumerhalt wollen.
Vielen Dank an Gerd Schinkel für die musikalische Untermalung und Bodo Schmitz für die visuelle Dokumentation.
 

 

RETTET DIE PLATANEN AM HAUPTBAHNHOF

 

Baumschutzgruppe nimmt den OB Kandidaten, Dr.Stephan Keller, beim Wort, der in einer Presseveröffentlichung verlautbarte, mit der Übernahme des Oberbürgermeisteramtes in Düsseldorf  3.000 Bäume zu pflanzen. Wir begrüßen dieses Vorhabne sehr und haben ihm bei der Umsetzung unsere Unterstützung angeboten. Aber wir weisen auch darauf hin, dass die Pflanzung so vieler Bäume  ein ehrgeiziges Ziel ist, denn in der Stadt sind solche Vorhaben mit hohen Kosten verbunden. Viel kostengünstiger ist der Baumerhalt. Aber nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch sollte die Wichtigkeit des Erhalts und der Pflege alter Bäume in den Fokus rücken.

Da den Stadtbäumen das Leben schwer gemacht wird, brauchen sie unsere Hilfe.
Denn mit ihren Leistungen für uns Bewohner*innen – Bindung von Luftschadstoffen, Befeuchtung des Mikroklimas oder die CO2 Reduktion- erbringen sie eine weitaus größere Effizienz als junge, frisch gepflanzte Bäume. Diese brauchen zudem jahrelange intensive Pflege, um an ihren neuen Standortern überhaupt gedeihen zu können.

Der Baumerhalt verdient also zunehmend unsere Aufmerksamkeit, denn er ist nicht nur kostengünstiger, sondern auch im Zuge der Klimaanpassung unseres Stadtraums von hoher Bedeutung. Angesichts dessen würde – nur als ein Beispiel – auch die geplante Fällung der großen Platanen auf dem Konrad Adenauer Platz erhebliche Auswirkungen auf das umliegende Stadtquartier haben. 

Wir bitten den OB Kandidaten ausdrücklich den Fokus auf den baumerhaltenden Aspekt, gerade auch, bei Bauplanungen zu legen und schon mal in diesem Sinne  unsere Petition zum Erhalt der Platanen auf dem Konrad Adenauer Platz zu unterstützen.

Kein Kahlschlag am Hbf – Unterschreiben Sie für den Erhalt der 39 Platanen
https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-die-platanen-vor-dem-duesseldorfer-hauptbahnhof-2

Analoge Unterschriftenliste zum Ausdrucken hier: Unterschriftenliste_Erhalt Platanen vorm Hbf Duesseldorf

BÜRGER*INNEN WENDEN SICH DIREKT AN UMWELTAMT

Im Zuge der Petition zur Rettung der 39 vitalen Platanen auf dem Konrad Adenauer Platz (läuft noch bis Ende August), die der Neugestaltung geopfert werden sollen, hat die Baumschutzgruppe Düsseldorf wir bereits weit meht als 3100 Online-Unterschriften erhalten.

Zudem erreichen uns viele Kommentare und Appelle der Unterstützung. Einige UnterzeichnerInnen wenden sich auch direkt selbst an die Stadtverwaltung, um sie an ihre Verantwortung für die Stadtgestaltung  zu erinnern. Mit Mails an die EntscheiderInnen in der Leitungsebene verschiedener städtischer Ämter, wie unter anderem das Verkehrsamt, drängen viele DüsseldorferInnen auf eine Umplanung der vorgelegten Gestaltungspläne.

Hier veröffentlichen wir  zur Information die Protestmail von Elfi Caba

200703_Mail an Hrn Loosen_Klimaschutz gleich Baumerhalt

an den Leiter des Umweltamtes der Stadt, Thomas Loosen, in der sie auf die besondere ökölogische Verantwortung des leitenden Amtes für die Umsetzung des Klimaanpassungskonzeptes

 

https://www.duesseldorf.de/umweltamt/umweltthemen-von-a-z/klimaschutz/klimaschutz-komplett/klimaanpassung/klimaanpassungskonzept.html

 

– gerade auch bei der Umgestaltung des wichtigen und belebten Platzes vor dem Hauptbahnhof – aufmerksam macht.

Denn bislang blieb eine Stellungnahme vonseiten des Umweltamtes in der Diskussion um den Konrad Adenauer Platz aus. Je länger das Schweigen der Umweltbehörde jedoch andauert, desto mehr Fakten werden seitens der Stadtplaner geschaffen und wie wir es in der Vergangenheit immer wieder erleben mussten, dann als Sachzwänge dargestellt. 

 

COOL DOWN am  Konrad Adenauer Platz unter den 39 Platanen
 
Oberbürgermeister Thomas Geisel kam am Nachmittag des 24. Juni ganz schön ins Schwitzen. Er war der Einladung der Baumschutzgruppe Düsseldorf an Konrad Adenauer Platz gefolgt. Der war bei 30 Grad heiß wie eine Herdplatte – zumindest im Bereich des Eingangs, wo keine Bäume stehen. Auch die Diskussion zwischen dem OB und den Umweltschützern, Fridays For Future und Mitgliedern der Klimaliste war durchaus aufgeheizt, denn es ging um die insgesamt 39 Platanen, die vor dem Nordeingang und im südlichen Teil des Platzes im Zuge der Umgestaltung fallen sollen.
 
 
 
Andrea Vogelgesang von der Baumschutzgruppe betonte: “Moderne Stadtplanung muss nachhaltig und klimagerecht sein. Aus einer ökologischen Verantwortung heraus müssen Bäume jetzt und in Zukunft bei baulichen Planungen oder Umgestaltungen von Anfang an einbezogen und nicht nachrangig behandelt werden.    Gerade am Konrad Adenauer Platz würde die Fällung all dieser Bäume erhebliche stadtklimatische Veränderungen nach sich ziehen.” Dass eventuelle Nachpflanzungen mitnichten an Größe und ökologische Leistung der Bestandsbäume heranreichen könnten, bestätigte auch Thomas Geisel und fühlte sich sichtlich wohler, als sich die Diskussionrunde  unter den Baumschatten vor den Nordeingang platzierte. Dies ließ ihn aber nicht umstimmen, auch nicht die Argumente von Uli Schürfeld, der den dort geplanten Bau einer Tiefgarage anzweifelte: “Es gibt hinter dem Bahnhof ein Parkhaus, dass so schlecht belegt ist, dass einige Etagen an eine Firma vermietet sind.” Und auch in Bezug auf die Verlegung der Straßenbahnschienen, gab er zu bedenken: “Die schattenspendende Platanen auf Höhe der Bismarckstraße / Alnaturafiliale zu fällen, geht auf den Wunsch der Rheinbahn zurück, die Haltestellen für die zwei Straßenbahngleise in nördlicher und südlicher Richtung entsprechend ihrer Fahrrichtungen zu trennen. Dabei wurde leider nicht berücksichtigt, welche Folgen dies für die Nutzung des Platzes für behinderte oder geheingeschränkte Personen nach sich ziehen würde. Denn Aufzüge zu den Bahnsteigen befinden sich nur im Nordeingang.” Viele Statements der ca. 50 Teilnhmer*innen  und auch das Zwischenergebnis der laufenden Petition  “Rettet Die Platanen Vor Dem Düsseldorfer Hauptbahnhof”  zeigen sehr deutlich, dass die Menschen in Düsseldorf, aber auch über die Stadtgrenzen hinaus die zukünftige Gestaltung des KAP interessiert und sie definitiv wollen, dass die Bäume erhalten bleiben. Dass eine Renovierung des Platzes ohne Fällungen möglich ist, zeigen die Vorschläge der Baumschutzgruppe (http://baumschutzgruppe-duesseldorf.de/konrad-adenauer-platz/) Fridays for Future Mitorganisator und Ratskandidat für die Grünen Lukas Mielczarek stellte den politischen Gestaltungswillen in Frage und bezweifelte inwieweit das Gemeinwohl und die Aufenthaltsqualität, insbesondere für ältere Menschen, die besonders unter den immer heißeren Frühlings-und Sommertage leiden würden, überhaupt bei Entscheidungen einfließen. Ziel sei es offensichtlich mehr Betonfläche zu schaffen.
Insgesamt war der Cooldown also eher rein physisch unter dem Blätterdach möglich, Diskussionsstoff zu dem Baumerhalt wird es noch reichlich geben. Die Abschiedsworte des OB waren übrigens “Bleiben Sie im Schatten, da ist es kühler “.

 

Ironie oder einfach den Nagel auf den Kopf getroffen?
 

 

HOT TOWN – SUMMER IN THE CITY

     Juni 2020

Wir brauchen die 39 Platanen am Hauptbahnhof! Diesen Schatten könnten so schnell keine Minibäumchen in Kübeln ersetzen!

 

  April 2019

 

Seit 2008 haben wir als Baumschutzgruppe Düsseldorf bei den Bürgerbeteiligungen im Zuge der Planungen zur Neugestaltung des Konrad Adenauer Platzes vor dem Hauptbahnhof Düsseldorf, wie viele andere Menschen auch, immer wieder den Baumerhalt gefordert und mehrmals genügend Alternativvorschläge zum radikalen Fällen, der Politik und dem Amt vorgelegt (Siehe: www.baumschutzgruppe-duesseldorf.de).
Nun wird aus den geänderten Plänen des Wettbewerbssiegers deutlich, dass kein einziger der 39 Großbäume erhalten bleiben soll.
Die Investoren und StadtplanerInnen geben vor, den Verlust der Platanen mit der Pflanzung von Lolipop Bäumchen ausgleichen zu können, die aber an den geplanten Standorten – mangels Substratvolumen – keine annähernd vergleichbare Größe erreichen können. Sie werden lediglich als Zierde fungieren und die Großbäume nicht ersetzen: und das in Zeiten immer trockenenerer und heißerer Frühlings- und Sommermonate!
Auf dem Konrad Adenauer Platz selbst sollen die täglich an den Haltestellen wartenden Menschen dann einfach nur noch schwitzen. Dabei bieten die heute dort stehenden 39 vitalen Platanen – klimagerecht – kühlenden Schatten und verbessern das STADTKLIMA
Deshalb
Unterschreibt für den Erhalt der 39 vitalen Platanen! Und leitet diese Petition bitte in Euren Verteilern weiter!
 
VIELEN DANK!
 
 
 

Gegen die Erfordernisse der Zeit: Geplante Fällungen am Konrad Adenauer Platz

Die Frühlings- und Sommermonate werden von Jahr zu Jahr trockener und heißer. Klimaforscher bestätigen, dass  das vor allem Städten mehr zu schaffen macht als ländlichen Regionen. Da sich mit der Versieglung von Straßen und Plätzen die Hitze immer mehr staut, kommt Grünflächen und Bäumen mit ihrem kühlendem Schatten und Wasserverdunstung als Ausgleich eine entscheidende Bedeutung für das Stadtklima zu. Danach wird sich die Stadtplanung der Gegenwart und Zukunft richten müssen.

Mitnichten scheint dies allerdings der Fall am Konrad Adenauer Platz  vor dem Düsseldorfer Hauptbahnhof, wo geplant ist, an so einer zentralen und viel besuchten Stelle 39 vitale Bäume für den Umbau zu fällen.                   ….

Read more http://baumschutzgruppe-duesseldorf.de/konrad-adenauer-platz/

 

 

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Grüne Vorgärten

 
 
 
 
 
 
 
Das sind die Forderungen, die die Baumschutzgruppe an den Oberbürgermeister Thomas Geisel und an alle Ratsfraktionen geschickt hat. Denn immer mehr Vorgärten verwandeln sich im Nu in Gärten des Grauens so wie hier im Märchenland. Die Parkplätze dieser beiden Autos (mit direktem Blick auf des Deutschen liebstes Kind direkt vom Frühstückstisch aus) waren bis vor ein paar Monaten (rechts) und bis vor ca. zwei Wochen (links) Vorgärten. In dem linken blühten schon üppig  die Frühlingsblüher…. Leider gibt es davon kein Foto, denn die Verwandlung zu einem zugepflasterten Parkplatz ging von heute auf morgen. Um das zu verhindern bzw. auch zurück zu gestalten, braucht  es mehr als Appelle der Verwaltung.

 

Düsseldorf, den 1. März 2020
Forderungen zum Schutz der Düsseldorfer Vorgärten
Die Düsseldorfer Verwaltung hat eingeräumt, die rechtlichen Vorgaben der seit 1978 geltenden Vorgartensatzung bei Genehmigungsverfahren lediglich beratend an Eigentümer weitergegeben, Kontrollen aber nicht auf eigene Initiative durchgeführt zu haben. Nur bei der Meldung von Verstößen sei sie aktiv geworden. Auch die Anzahl der Zuwiderhandlungen gegen die Vorgartensatzung sind ungewiss, da keine Statistik geführt wurde. So wurde es über vierzig Jahre versäumt, den Schutz bzw. Erhalt grüner Vorgärten zu gewährleisten, die einen so wichtigen Beitrag zum Stadtklima leisten. Offensichtlich ist jedoch, dass Stein- und Schottergärten in den letzten Jahren regelrecht in Mode gekommen sind und natürliches Grün immer mehr verdrängen. Deswegen formulieren wir als Baum- bzw. Stadtnatur-Schützer*Innen Vorschläge, wie der geltenden Vorgartensatzung endlich Geltung verschafft werden und möglichst schnell eine Korrektur dieser Entwicklung erfolgen kann.  Zunächst einmal sollte die Öffentlichkeit unbedingt so schnell wie möglich über die lokale Presse über die geltende Satzung ausführlich informiert und darauf aufmerksam gemacht werden, dass es Pflicht ist, Vorgärten auch dementsprechend zu gestalten.  Bei allen Genehmigungen von Umbauten oder Neubauten wird den Antragsteller*innen die geltende Vorgartensatzung mit ausgehändigt. Im Zuge der Prüfung aller Genehmigungsauflagen hält das Bauamt die Gestaltung der Vorgärten Vorort nach und dokumentiert die Ergebnisse.

Sollte sich daraufhin nichts an der Betongartenkultur ändern, könnte gegebenenfalls die Bevölkerung einbezogen werden, indem (vergleichbar mit der digitalen Unterstützung bei Ermittlung von Falschparkern) über Mail oder
eine App dem Ordnungsamt Gärten gemeldet werden, die den Gestaltungsgrundsätzen der Vorgartensatzung widersprechen. So wäre die Umsetzung des ordnungsgebenden Auftrages aus dem Jahr 1978 schneller zu erreichen. Außerdem wäre der stadtweite Einsatz einer „Task-Force“ denkbar, die ämterübergreifend in nur wenigen Monaten die Entsprechung der Vorgaben der geltenden Satzung nachhält.

Da das Verschwinden grüner Vorgärten eine Wirkung auf das Lebensumfeld und auf das Stadtklima, hat, muss es auch seitens des Umweltamtes ein Interesse geben, möglichst schnell den Rückbau von Steinvorgärten voranzubringen. Das Klimaanpassungskonzept muss dementsprechend um diesen Punkt ergänzt werden, um zu gewährleisten, dass sich mit einer verbindlichen Realisierung der Vorgartensatzung Mikroklima und Lebensbedingungen für Kleintiere und Insekten verbessern.

Die Neugestaltung der Steingärten nach Vorgabe der Satzung bedarf einer Genehmigung durch das Gartenamt, um zu verhindern, dass betonierte Flächen lediglich durch Rasengittersteine ausgetauscht würden. Da die Stadt eine Mitverantwortung an der dargestellten Sachlage trägt, erscheint eine anteilige Kostenübernahme bei den Rückbauarbeiten und der Wiederbegrünung angemessen – 40% bis maximal 70 % der Kosten. Je naturnaher, also mit einer Gestaltung einheimischer Pflanzen und Gehölze, desto höher könnte der Anteil der Kostenerstattung durch die Stadt ausfallen.
Die oben genannten Ämter sind hier besonders gefragt, verstärkt die Umsetzung der Vorgartensatzung nachzuhalten. Wir brauchen mehr denn je einen wirksamen Schutz des öffentlichen und privaten Grüns.
Die Stadtverwaltung sollte so schnell wie möglich eine rechtssichere Vorgartensatzung dem Rat vorlegen, hierzu könnte als Vorbild die Vorgartensatzung der BV 2 dienen.
Wie es um das Stadtklima bestellt ist, wissen wir alle und die heiße Jahreszeit stehen vor der Tür.
Wir dürfen nicht nur diskutieren, sondern wir müssen handeln.
Im Namen der Baumschutzgruppe Düsseldorf

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Den Termin für das nächste Treffen geben wir noch bekannt.
Es findet immer an einem Mittwoch um 18 Uhr im Café Drrüsch statt. Interessierte sind herzlich eingeladen! So kommt man hin: mit der Linie 709 bis Haltestelle Wetterstraße – durch die Unterführung zur Langerstraße oder mit dem 738 Bus bis Haltestelle Langerstraße – Fußweg ca. 4 Minuten. oder bis zur Haltestelle S-Bahnhof Flingern mit der S-Bahn und der 706
 
 
 
 
 
 
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High towering trees

Die aktuelle Stellungnahme der Baumschutzgruppe Düsseldorf
zur geplanten Eventfläche auf dem P1 der Messeparkplätze nach der ersten öffentlichen Bürgeranhörung vom 5.9.2019 bitte nachlesen unter: Kein Openair auf dem Messeparkplatz P1

DEMO FÜR DAS STADTKLIMA           

Ständig wird darüber diskutiert, was  für ein besseres Klima getan werden müsste. Wir haben zusammen am Freitag, den 25.Oktober 2019 nicht nur geredet, sondern auch etwas getan: Wir haben unsere Baumpatensprüche an den 28 Platanen am Konrad-Adenauer-Platz angebracht und damit sowohl sichtbar gemacht, welche Bäume bei der Neugestaltung weggeplant sind, als auch inhaltlich auf deren mehrfache Bedeutung für das Stadtklima und Mensch und Tier hingewiesen. Diese Bilder sind nun in der Welt und veranschaulichen zahlreichen ahnungslosen Bürger*innen die Folgen des Vorhabens.
 
Weitere Infos dazu sehen Sie hier auf der Homepage unter: Konrad Adenauer Platz
 
 
 
 

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Am Freitag, den 15. MÄRZ fand das
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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