Aktuelles/Termine


Pressemitteilung „Lebende Weihnachtsbäume für Düsseldorf“

Warum alle Jahre wieder Bäume abholzen, aufstellen, schmücken und dann wegwerfen, wenn es auch anders geht.

Am 30.11.2017 werden um 15.30 Uhr die  ersten beiden „Lebenden Weihnachtsbäume“ in der BV 2 im Zoopark hinter dem Eisstadionparkplatz und am Brehmplatz gegenüber des Zoopavillon „erleuchtet“ und von Kindern der „Schule der Zukunft“  der Paulusschule mit selbstgebasteltem, nachhaltigem Schmuck weihnachtlich dekoriert. Zu Gast werden auch Spieler der DEG sein, u.a. Daniel Kreutzer.

Am 4.12.2017 wird um 12.30 Uhr in der BV 1 eine stattliche Zeder an der Haltestelle „Schloss Jägerhof“ von Kindern der Matthias Claudius Schule geschmückt und von der Baumschutzgruppe Düsseldorf beleuchtet.

Ziel des Projektes „Lebende Weihnachtsbäume für Düsseldorf“ ist es, an geeigneten Plätzen bereits stehende Bäume, zur Adventszeit zu schmücken und zu erleuchten und damit auf das alljährliche Fällen vitaler und wertvoller Großbäume und den erheblichen personellen und technischen Aufwand für den Transport und das Aufstellen auf Geschäftsstraßen, Plätzen oder  Weihnachtsmärkten zu verzichten.

Alternativ sollen in Zukunft auch an geeigneten, exponierten Standorten im Stadtgebiet Nadelbäume gepflanzt werden,  um sie über die Weihnachtszeit hinaus den Rest des Jahres in ihrem grünen Nadelkleid dort zu belassen, ebenfalls mit dem Ziel, alljährliche Fällungen überflüssig zu machen.

Das Gute daran: Auf diese nachhaltige Art und Weise kann die Weihnachtsbaumtradition noch lange erhalten bleiben, ohne natürliche Ressourcen sinnlos zu verbrauchen  und Bäume zu Wegwerfartikeln zu degradieren. Denn um unsere Erde zu bewahren, ist es wichtig gemeinsam zu handeln und mit der Natur und den zur Verfügung stehenden Vorräten sorgsam umzugehen.

Zur Umsetzung dieses Projektes, brauchten die Initiatoren Uli Schürfeld und Andrea Vogelgesang die Kooperationsbereitschaft vieler Menschen: Über Absprachen mit dem Gartenamt und den Austausch mit den Bezirksvertretungen, mit Unterstützung der Rheinbahn  und zahlreichen SchülerInnen kann dieses Projekt nun endlich Wurzeln schlagen. Es soll auf lange Sicht in jedem Stadtbezirk Nachahmer finden.

Zudem bedeutet diese Vorgehensweise auf lange Sicht finanzielle Einsparungen, die man alternativ auch als Spende in anderen Bereichen investieren könnte.

 

 

 

 

Unser nächstes Treffen ist am

am 29.9.2017 um 18 Uhr im Café Drrüsch

Langerstr. 2

An
Alle Ratsfraktionen
Mitglieder des
Ausschuss für öffentliche Einrichtungen
Kulturausschuss des Rates der Stadt
Düsseldorf, August 2017
Unbedingter Erhalt der Kö-Platanen am Tritonenbrunnen
Abwägung Baumschutz – Denkmalschutz
Bei dem schon lange schwelenden Streit geht es um die notwendige Sanierung der beiden Stützmauern westlich und östlich des Tritonenbrunnens einerseits und den Erhalt der beiden vitalen Platanen an diesen Standorten andererseits. Der Brunnen und die Allee sind Teil der Königsallee, also ist nicht nur der Brunnen für sich als Baudenkmal oder die Bäume als Naturdenkmal zu betrachten, sondern die Königallee als Prachtstraße ist in ihrer Gesamtheit als Denkmal zu sehen.
Am 20.07.2017 nahmen Vertreter/innen der Baumschutzgruppe Akteneinsicht nach dem IFG NRW in den Räumen des Kulturamtes in die Vorgänge zu den Platanen am Tritonenbrunnen. Herr Hendrischk und Herrn Keinert, führten mit den VertreterInnen der Baumschutzgruppe ein ausführliches Gespräch, gewährten Einsicht in die umfangreiche Akte und übergaben die wesentlichen Unterlagen in Kopie.
Bei Durchsicht der Akten wurden weitere wichtige Gesichtspunkte deutlich.
Balustrade – Tritonenbrunnen – Baudenkmal
Die Stützmauer und die darauf gesetzten Balustrade stehen unter Denkmalschutz. Das Baudenkmal könnte nach unserer Einschätzung unter Erhalt der beiden Platanen erhalten bleiben, wenn die Balustrade zukünftig beidseitig um ein kleines Stück gekürzt und an den mit Vasen geschmückten Pfeilern enden würde. Dadurch wären die ursprünglichen Proportionen zwar leicht verändert, diese Änderung erachten wir aber mit der Würde des Baudenkmals vereinbar.
Diese Lösung ist aus unserer Sicht in einer gewissenhaften und verhältnismäßigen Ermessensabwägung zwischen den beiden zu betrachtenden Gütern die einzig vertretbare Lösung.
Dem Natur- und Alleenschutz (§ 41 LNatSchG) würde Rechnung getragen und der Denkmalschutz würde dahinter nur so lange – und zudem in nicht sehr gravierender Weise – zurückstehen, bis die Bäume von sich aus naturgemäß abgängig werden, geschätzt in 40 Jahren.
Appell für den Erhalt der Köplatanen
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Dieser Vorschlag wurde auch schon von Herrn Hendrischk der unteren Denkmalbehörde vorgelegt. Leider wurde dieser ohne jegliche Begründung abgelehnt.
Hier scheint offensichtlich, dass keinerlei Abwägung zwischen den berechtigten Interessen des Baudenkmals und dem Erhalt der zwei Platanen vorgenommen wurde. Es wird ohne aktenkundige Begründung davon ausgegangen, dass die Großbäume zu entfernen sind.
Bei der vorzunehmenden Abwägung sind allerdings folgende Aspekte unbedingt zu beachten:
Kö-Platanen – Allee – Naturdenkmal
Alle Gutachten bescheinigen beiden Bäumen eine gute Gesundheit mit einer Vitalität, die sie wohl noch weitere 40 Jahre älter werden lässt.
Der nach Landesnaturschutzgesetz1 geltende Schutz aller Alleen „an öffentlichen … Verkehrsflächen“ ist nur dann nicht zu berücksichtigen, wenn „zwingende Gründe der Verkehrssicherheit erforderlich sind und für die keine anderen Maßnahmen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit erfolgreich durchgeführt werden können“.
Da die Verkehrssicherheit im vorliegenden Fall nicht gefährdet ist und die.notwendige Sanierung der Stützmauer des Tritonenbrunnens in einer Weise durchgeführt werden kann, die ein Erhalt der beiden Platanen zulässt, ergibt sich keine Begründung einer Fällung gemäß Landesnaturschutzgesetz. Im Gegenteil, da es eine Alternative gibt, ist sie zum Erhalt der Allee auch zu ergreifen.
Der schiefe Wuchs zum wasserführenden Graben hin, besonders der westlichen Platane, resultiert aus dem wiederholten einseitigen Schnitt der Krone auf der Straßenseite. Da auf dieser Seite der Wurzelraum stark versiegelt ist, können die notwendigen Wassermengen nur auf der Grabenseite von den Bäumen bezogen werden. Der bauliche Zustand der Stützmauer, auf dem die Balustrade aufgesetzt wurde, führt zu einer Durchnässung von der Grabenseite her. Der heutige Zustand der Stützmauer lässt eine Diffusion von Spritzwasser des Brunnens und der von Niederschlägen in das Erdreich zu. Die Bäume wurden also durch die Mauer an heißen Tagen „gewässert“. Dies erklärt, warum die Bäume sehr stark in Richtung der Mauer gewachsen sind.
Ein Beispiel wie eine vergleichbare Baumaßnahme in Düsseldorf baumerhaltend ausgeführt wurde, ist an der östlichen Seite des Golzheimer Friedhofs anzuschauen. (siehe Bilder im Anhang dieses Schreibens)
Auch dort standen die alten großen Bäume höher als der für den Neubau des ERGO-Versicherungs-Gebäudes verwendete Parkplatz, nur durch eine Mauer getrennt, die ebenso wie die Stützmauer im Kögraben den Geländesprung abfing.
Diese Mauer wurde, wie in den Bildern zu sehen, durch eine moderne, massive Betonmauer ersetzt. Die Baumaßnahmen wurden damals baumerhaltend begleitet, sodass die Bäume, die weitaus mehr Wurzelraum verloren haben, als die Köplatanen verlieren werden, heute noch sicher stehen und bei bester Gesundheit sind.
1 § 41 LNatSchG lautet wie folgt :
(zu § 29 Absatz 3 des Bundesnaturschutzgesetzes)
(1) Alleen an öffentlichen oder privaten Verkehrsflächen und Wirtschaftswegen sind gesetzlich geschützt. Die Beseitigung von Alleen sowie alle Handlungen, die zu deren Zerstörung, Beschädigung oder nachteilige Veränderung führen können, sind verboten. Pflegemaßnahmen und die bestimmungsgemäße Nutzung werden hierdurch nicht berührt.
(2) Die Verbote des Absatzes 1 gelten nicht im Rahmen von Maßnahmen, die aus zwingenden Gründen der Verkehrssicherheit erforderlich sind und für die keine anderen Maßnahmen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit erfolgreich durchgeführt werden können. Sie sind der Naturschutzbehörde vorher anzuzeigen. Bei gegenwärtiger Gefahr kann die Maßnahme sofort durchgeführt werden. Sie ist der Naturschutzbehörde anschließend anzuzeigen. Kommt es aufgrund der durchgeführten Maßnahmen zu einer Bestandsminderung, sind in Abstimmung mit der Naturschutzbehörde Ersatzpflanzungen vorzunehmen.
Appell für den Erhalt der Köplatanen
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Die Behauptung, mit der Erneuerung der Stützmauer würde die Standfestigkeit beider Platanen in Mitleidenschaft gezogen2 trägt daher nicht. Die Erfahrung in Golzheim zeigt das Gegenteil. Darüber hinaus wird die Gefährdung der Standsicherheit durch den Neubau der Stützmauer in keinem Schreiben fachlich begründet.
Baudenkmal – Naturdenkmal – Denkmal Königsallee in Düsseldorf
Keines der uns vorliegenden Gutachten oder fachlichen Einschätzungen durch die zuständigen Behörden geht auf den für uns untrennbaren Zusammenhang ein, dass die Königsallee in ihrer Gesamtheit als Denkmal zu sehen ist.
Unstrittig ist, dass der heutige Zustand das Baudenkmal gefährdet und die Erlebbarkeit des Kögrabens und seines Baumbestandes durch die Bauzäune, zur Verkehrssicherung aufgestellt, stark beeinträchtigt wird.
Eine Ersatzpflanzung beider Platanen nach Erneuerung von Balustrade und Stützmauer an gleicher Stelle ist aus folgendem Grund keine Alternative:
Beide Platanen stehen am Ende der Baumallee. Sie sind „Randbäume“ und haben an dieser Stelle eine wichtige Schutzfunktion für die gesamte Allee auf der Kö. Es ist daher berechtigt zu behaupten, dass ohne diese Randbäume die Königsallee auf beiden Seiten des Kögrabens mehr Schäden durch einen Sturm erfahren würden, als es schon 2014 der Fall war.
Angesichts der Klimaveränderung ist zu erwarten, dass Stürme wie Ela in Zukunft wieder und auch gehäuft eintreten können.
Aus eben diesem Grund sind die beiden Platanen ein unverzichtbarer Teil des Denkmals Königsallee und eine von ihnen hinterlassene Lücke könnte auf Jahrzehnte nicht durch eine Ersatzpflanzung geschlossen werden.
Mit einer Fällung beider Randplatanen gefährdet man die Allee und damit auch das Denkmal in seiner Gesamtheit.
Zusammengefasst lässt sich sagen:
Ein Erhalt der Bäume unter den Aspekten des Denkmalschutzes ist nach obigen Ausführungen möglich und angezeigt.
Wir bitten daher die Mitglieder der beteiligten Ausschüsse, sich für den Erhalt der beiden Großbäume auszusprechen und die Verwaltung mit einem entsprechenden Mandat auszustatten, die dafür notwendigen Maßnahmen auch umzusetzen.
Im Vertrauen einer baldigen Entscheidung für den Baumerhalt.
Hochachtungsvoll
Baumschutzgruppe Düsseldorf

 

Baumschutzgruppe Düsseldorf                                   23.06.2017

 

an.vogelgesang@gmx.de,

drostelohmann08@aol.com

 

 

Bezirksregierung Düsseldorf

Dezernat 25 (Nahverkehr)
Am Bonneshof 35
40474 Düsseldorf

 

 

 

Betr:. Auslage der Pläne zum Planfeststellungsverfahren RRX

Planfeststellungsabschnitt 2.1 Düsseldorf-Reisholz – Düsseldorf-Wehrhahn

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

im Namen der Baumschutzgruppe Düsseldorf möchten wir zu den o.g. Plänen folgende Eingabe machen:

 

mit dem Rhein-Ruhr-Express (RRX) soll es zu einer Entlastung des Regionalverkehrs mit einer prognostizierten Verlagerung von ca. 31.000 Pkw-Fahrten pro Tag in der gesamten Rhein-Ruhr-Region auf die Schiene kommen. Das könnte theoretisch für die Umwelt von Vorteil sein.

Derzeit erscheint genau das Gegenteil der Fall zu sein, denn die Deutsche Bahn verfolgt bei der Realisierung des anstehenden Lärmschutzes alternativlos die Errichtung von bis zu acht Meter hohen Wänden mitten durch das Stadtgebiet.

Für die jeweiligen Anwohner wie z.B. an der Gustav-Poensgen-Straße hinter dem Hauptbahnhof bedeutet das, demnächst, anstelle auf hundertjährige Platanen zu blicken, jahraus jahrein eine Betonwand vor Augen zu haben.

Aber nicht nur das: 55 alte Platanen sind bei diesem Vorgehen allein an der Gustav Poensgen Str. in ihrem Erhalt massiv gefährdet, da tief in den Boden reichende Stützpfeiler der Wand das Wurzelwerk zerstören würden. Ein Vielfaches an Bäumen (die genaue Zahl konnte bedauerlicherweise durch die Bahn auf der Informationsveranstaltung nicht benannt werden) wird im Bereich des Volksgartens und auf der anderen Seite der Bahngleise an der Arminstr. fallen.

In einem Beitrag von Antenne Düsseldorf wurde vor kurzem geäußert, dass es eine 10 km lange und 4 m hohe Lärmschutzwand im ganzen Stadtgebiet geben solle, d.h. wohl, dass es eine durchgehende Wand auch durch den Volksgarten etc. geben wird. So fordern wir, bezüglich der geplanten Gleiserweiterung um 6 m durch das Naherholungsgebiet Volksgarten, so baumerhaltend wie möglich vorzugehen. Insbesondere für einen etwaigen Arbeitsstreifen zur Lagerung oder als Baustellenzufahrt dürfen aus unserer Sicht keine Bäume fallen.

Wir bitten auch zeitnah um Mitteilung wie viele Bäume für das Gleis im Volksgarten fallen sollen und wo und in welcher Größenordnung hier Ersatzpflanzungen vorgenommen werden sollen.

 

 

Die Luftwerte und-zirkulation im Stadtgebiet würden ohne Erwägung von Alternativen deutlich beeinträchtigt. Das kann Düsseldorf mit alarmierend schlechten Luftwerten (Corneliusstraße in unmittelbarer Nähe) und nach einem Verlust von 40 000 Bäumen durch ELA sich nicht leisten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erst kürzlich hat das VG Düsseldorf mit Urteil vom 13.09.2016 einer Klage der deutschen Umwelthilfe (DHU) gegen das Land Nordrhein-Westfalen wegen Überschreitung der Luftqualitätswerte in der Landeshauptstadt Düsseldorf stattgegeben (Az. 3K 7695/15).  Aufgrund dieser Entscheidung ist die Bezirksregierung Düsseldorf zur Nachbesserung des Lufthalteplans Düsseldorf verpflichtet. Darin müssen demnach die erforderlichen Maßnahmen zur schnellstmöglichen Einhaltung des Grenzwertes für das gesundheitsschädliche Stickstoffoxid in Düsseldorf enthalten sein. Wie sich damit die umfängliche Fällung von Bäumen verträgt, erschließt sich der Baumschutzgruppe in keiner Weise.

 

Auf den Einwand, dass dies eine Diskrepanz darstelle, antwortete die Deutsche Bahn bei der Offenlegung des Planfeststellungsverfahrens, dass Lärmschutz einen höheren Stellenwert als Klimaschutz habe.

 

Wir fordern die Prüfung von Alternativen: zum einen in Bezug auf den Standort der Lärmschutzwand, denn die größte Lärmminderung wird dort erreicht, wo der Lärm entsteht und nicht etwa 80 Meter oder 100 Meter entfernt. Anstatt also eine Wand an der Gustav Poensgen Str. zu errichten, könnte sie in viel größerer Nähe zum neugebauten Gleis entstehen.

Direkt an der Straße brächte sie nämlich nur den Erdgeschosswohnungen und den 1. Etagen Lärmschutz, dies aber auf Kosten von Verschattung und eben einhergehend mit einem massiven Baumverlust. Die Anwohner würden damit einen erheblichen Eingriff in ihre Lebensqualität, Eigentümer in den Zeitwert ihrer Immobilien, erleiden.

Zudem würde in den 2., 3. und 4. und Dach-Etagen die Geräuschbelastung unverändert bleiben und passive Lärmschutzfenster würden benötigt werden.

 

Darüber hinaus besteht die bislang weder seitens der Stadt noch seitens der Bahn beantwortete Frage, warum kein passiver Lärmschutz durch Schallschutzfenster möglich sein soll, wenn doch andererseits am Konrad-Adenauer-Platz der neu zu gestaltende Platz mauerfrei bleiben soll, angeblich weil die Investoren sonst abgesprungen wären. Es wurde von Seiten der Stadt bereits zugesagt, hier auf eine Lärmschutzwand zu verzichten.

 

Es verwundert sehr, dass die Lärmschutzwand an der GPS angeblich zwingend sein soll, wohingegen sie am KAP schlichtweg entfallen kann.

 

Mit der Bereitschaft zu passivem Lärmschutz mit dem Einbau entsprechender Fenster könnten umweltfreundliche Varianten umgesetzt werden und zwar für alle.

Von der Deutschen Bahn angesprochene Ausgleichspflanzungen an andere Stelle würden keinesfalls die Folgen des Baumverlusts im Stadtgebiet ersetzen.

 

Zudem fordern wir transparente Zahlen dazu, wie viele Bäume im gesamten Stadtgebiet betroffen sein werden.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

 

 

 

Andrea Vogelgesang                                                 Silvia Droste-Lohmann

 

 

 

 

 

Eine Umgestaltung des Konrad Adenauer Platzes muss unbedingt den Erhalt des kompletten Baumbestandes an die erste Stelle setzen. Das garantiert nicht nur Vorteile in Bezug auf die Optik, sondern auch hinsichtlich des Aufenthaltswertes dieses Platzes.  Die dort stehenden Platanen bieten in den Sommermonaten kühlenden Schatten für Reisende und Wartende und verbessern die Luftwerte der Stadt, die niemals von evtl. nachgepflanzten Bäumchen zu erreichen wären.

Dies ist nicht einen Frage des Geschmacks, sondern steht übergeordnet für ein Umsetzen von zeitgemäßer Klimapolitik  in einer Stadt wie Düsseldorf mit dramatisch schlechten Luftwerten.

Unser nächstes Treffen findet am Mittwoch 10.5.2017 um 18.30 Uhr im Agendaraum in den Düsseldorf Arcaden  (Eingang Bachstraße Schwimmbad, Fahrstühle links, 3. OG) statt.
ACHTUNG: Städtebauliche Katastrophe mit ca. 100 Baumfällungen an der Gustav Poensgen Straße!!
Dazu läuft demnächst das Planfeststellungsverfahren an, wie wir aus sicherer Quelle erfahren haben und zwar ziemlich genau in der Zeit der Sommerferien….
Es sollte möglichst jede/r seine Einwende dazu einsenden, sobald es geht, denn nicht nur ihr Inhalt wird geprüft, sondern es kommt auch darauf an wie viele formuliert werden. Oder schließt euch der Bürgerinitiative an, die sich gerade bildet.
Hier sind die wichtigsten Informationen aus Sicht der Baumschutzgruppe Düsseldorf:
 
Es bleibe Licht! – Keine Mauer an der Gustav Poensgen Straße
Die Bahn baut! Mit dem sogenannten Rhein-Ruhr-Express (RRX) soll ein System von beschleunigten Regionalzügen im Rhein-Ruhrgebiet zur Entlastung und Entschleunigung des Regionalverkehrs realisiert werden. Nach Prognosen könnten damit 31.000 Pkw-Fahrten pro Tag in der gesamten Rhein-Ruhr-Region auf die Schiene verlagert werden.
Nun gibt es aber im wahrsten Wortsinn auch eine Schattenseite bei dem Projekt und zwar eine recht große, nämlich in Form einer acht Meter hohen Wand. Konkret auf Düsseldorf bezogen würde es zu einem durchgängigen sechsgleisigen Ausbau der Strecke zwischen Düsseldorf und Duisburg kommen, was einen entsprechenden Lärmschutz auf den Plan ruft. Für die Anwohner der Gustav-Poensgen-Straße hinter dem Hauptbahnhof bedeutet das, demnächst, anstelle auf hundertjährige Platanen zu blicken, jahraus jahrein eine Betonwand vor Augen zu haben. Denn die Umsetzung des Mauerbaus ließe sich ohne massive Fällungen gar nicht realisieren. An die hundert Bäume müssten weichen, würde das Projekt, so wie derzeit geplant, umgesetzt. Dabei gibt es Alternativen zum Standort der Lärmschutzwand, die technisch nicht nur umsetzbar, sondern auch effektiver als die momentan anvisierte Variante wären. Es geht also um das WIE und um das WO.
Alternativen zu einer städtebaulichen Katastrophe
Nach den Gesetzen der Physik wird die größte Lärmminderung dort erreicht, wo Lärm entsteht und nicht etwa 80 Meter oder 100 Meter entfernt. Anstatt also eine Wand an der Gustav Poensgen Str. zu errichten, könnte diese in viel größerer Nähe zum neugebauten Gleis entstehen. Direkt an der Straße brächte sie nämlich nur den Erdgeschosswohnungen und den 1. Etagen Lärmschutz, dies aber auf Kosten von Verschattung und Verdunkelung und eben einhergehend mit einem massiven Baumverlust. Die Anwohner würden damit einen erheblichen Eingriff in ihre Lebensqualität erleiden, ganz zu schweigen von dramatischen Wertverlusten der Immobilien, weil diese Maßnahme: „…unter städtebaulichen Gesichtspunkten eine Katastrophe wäre“, so wie ein Eigentümer vor Ort beklagt. Zudem würde in den 2., 3. und 4. und Dach-Etagen die Geräuschbelastung unverändert bleiben und passive Lärmschutzfenster, die eigentlich schon seit Jahrzehnten vonnöten wären, müssten zudem eingebaut werden.
In der Anwohnerschaft ist man sich weithin einig, nicht solch eine Schattenwand vor der Haustür haben zu wollen. Zudem regen sich Unmut und Unverständnis angesichts der Aussage der Bahn, dass solch eine Wand an der Gustav-Poensgen-Straße zwingend und nicht durch passiven Lärmschutz umzusetzen sei, während am Konrad-Adenauer-Platz der neu zu gestaltende Platz mauerfrei bleiben soll. Nach Aussage der Investoren offensichtlich, um ihn nicht zu „verschandeln“. Es wurde von Seiten der Stadt bereits zugesagt, hier auf eine Lärmschutzwand zu verzichten. So steht die Frage im Raum, warum die gesetzlich angeblich zwingende Errichtung für die Wohnsituation an der Gustav Poensgen Straße verbindlich sei, am Konrad Adenauerplatz jedoch schlichtweg fallengelassen werde. Ein Anwohner fasst dies folgendermaßen zusammen: „Aber anderswo MUSS es angeblich sein, egal, wie es aussieht und egal wieviel 100jährige Platanen dafür beseitigt werden müssen. Wieder einmal Baurecht vor Baumrecht… Hier werden Dinge gegeneinander ausgespielt!“
Übrigens gibt es bundesweit eine weitere Variante zum Lärmschutz: diese soll mit der Ausstattung leiserer Bremsen an mindestens 8.000 Güterzügen der Bahn und Schallschutzfenstern für Anwohner*innen erreicht werden. Der Bundesverkehrsminister plane dies offensichtlich längst, wohl auch die Bahn will 2017 100 Mill. Euro dafür ausgeben.
 
 
Bauvorhaben
Ernst-Poensgen- Allee 3
Auf dem an den Wald angrenzenden Grundstück  der Ernst-Poensgen-Allee 3 steht ein solides Haus mit 31 Wohnungen, die ganz offensichtlich in einem guten Zustand sind und der Rentenversicherung LVA gehörten. Diese aber sollen nun abgerissen werden und dem Projekt von Grafental http://konrath-wennemar.de/wettbewerbe/2015/wettbewerbe-2015-parkblick.html#2015  mit der Planung von 80 neuen Luxus-Wohneinheiten mit großer unterirdischer Tiefgarage weichen.
Düsseldorf braucht Wohnraum: das stimmt, aber die Betonung liegt auf: bezahlbaren Wohnraum! Dem trägt eigentlich das Handlungskonzept Wohnen mit einem ausgewogenen Angebot in allen Preissegmenten Rechnung mit dem erklärten Ziel, „für den Wohnungsmarkt  eine gemeinwohlorientierte Wohnbauentwicklung sicherzustellen“.  Genau dies soll an der Ernst-Poensgen-Allee 3 jetzt mit dem geplanten Neubau aber nicht realisiert, sondern schlichtweg ausgelagert werden: 31 bezahlbare Mietwohnungen sollen kaum bezahlbaren Luxuswohnungen mit einem m2 Preis von ca.10 000 Euro weichen im Falle, dass die Planung durchgeführt wird. Von ursprünglich von 80 bis 190 geplanten Wohneinheiten bei  der Vorlage der Verwaltung, war bei der Vorstellung in der Bezirksvertretung nur noch von 80 die Rede, mit der Begründung, dass der Investor mittlerweile nur größere Wohneinheiten plane, so das Stadtplanungsamt. Und das in einer Stadt wie Düsseldorf, wo fast die Hälfte der Menschen in Ein- Personen -Haushalten  lebt, . Zwei-Personen-Haushalte belaufen sich auf ca. 26 Prozent, Familien lediglich auf ca. 20 Prozent der Haushalte.
Baumschutz
Auf der Abendveranstaltung am 7.2.2017 wurde der Baumschutz zentral thematisiert, da auf dem Plangebiet selbst sowie in dem nah angrenzenden Wald viele alte Bäume stehen, für die hinsichtlich einer Verkehrssicherung Pflegemaßnahmen als notwendig erwogen werden. Das sanft klingende Wort „ Pflegemaßnahmen“  bedeutet in der Tat jedoch einen massiven Rückschnitt, wenn nicht sogar Abholzungen, zumal ein Schutzabstand zu den Häusern vorgeschrieben ist .  Zudem wird der Bau einer Tiefgarage unter das parkähnliche natürliche Hanggrundstück nicht ohne eine massive Fällung von Bäumen einhergehen, da sehr tief und weit gearbeitet wird. Eine weitere Autoeinfahrt von der Ernst-Poensgen-Allee ist außerdem vorgesehen.
Die Aussage des Investors, dass es am Ende mit Neupflanzungen mehr grün geben werde als zuvor ist Augenwischerei. Jedes Kind weiß, dass aufgrund von deutlich geringerer Phytomasse junges Gehölz an die Leistungen alter Bäume auf Jahrzehnte nicht heranreicht, angesichts schlechter Luftwerte in Düsseldorf ein wesentlicher Aspekt.
Dass in Anbetracht des Bauvorhabens sogar von einer Entsiegelung die Rede ist, entbehrt jeglichen Fachwissens.
Das Stadtplanungsamt will zum jetzigen Zeitpunkt keine konkreten Zahlen zur Anzahl der zu fällenden Bäume nennen. Man hat den Eindruck, um Umweltschützern den Wind aus den Segeln zu nehmen, wird zunächst einmal kolportiert, dass für das Vorhaben kaum Bäume gefällt würden. Frau Orzessek- Kruppa sagte, es sei unseriös hier konkret zu werden…
Bewohner
Ein weiterer angesprochener Punkt war die fehlende Unterstützung der Bewohner in dem derzeitigen Haus und zukünftig. Zu der Rechtslage und dem Vorgehen von Grafental (Was unternimmt die Stadt bei Leerstand von vermietbaren Wohnungen sowie Regelung der städtischen Abrissgenehmigung)  konnte oder wollte die Stadt am 7.2. auf der Veranstaltung  keine Auskunft geben.
 Leider gab es an diesem Abend vor allem eines nicht: verlässliche Informationen.
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 Das nächste Treffen der Baumschutzgruppe Düsseldorf findet am 1. Februar um 18 Uhr im Café Drrrüsch, Langerstr.2 statt.
Offener Brief an den Oberbürgermeister:
Die Kö-Platanen unbedingt erhalten!
Sehr geehrter Herr Geisel,
                                       seit einigen Jahren schon geht in Düsseldorf die Diskussion darum, die zwei Platanen an der Giradetbrücke an der Königsallee evtl. zu fällen. Nun wenden wir uns erneut in einem offenen Brief an Sie.
Fakt ist, dass sich Düsseldorf noch lange nicht vom Sturm ELA erholt hat und es noch Jahre dauern wird, bis mit Nachpflanzungen wieder ein Ausgleich geschaffen ist. Zudem „stehen“ viele Bäume bei Bauvorhaben immer wieder „im Weg“,  darüber hinaus ist eine große Anzahl von Krankheiten befallen. Über 500 werden allein in den kommenden Wintermonaten deswegen im Stadtgebiet gefällt. Auch den Kastanien auf der Königsallee geht es nicht gut, sie haben mit dem Bakterium Pseudomonas zu kämpfen und einige sind bereits eingegangen.
Vor diesem Hintergrund erscheint der Wert eines jeden vitalen Großbaumes wichtiger denn je.
Das steinerne Brückengeländer besitzt zweifellos einen historischen Wert, doch sollten Bäume als gleichrangige Schutzgüter betrachtet werden. Eine gemeinsame Erhaltung sollte also das Ziel sein, da sie nicht nur Lebewesen sind, sondern lebenswichtige Energien für Mensch und Tier, für seine Umwelt besitzen. Sie sind Wasserspeicher, Lebensraum, Sauerstoffspender, Klimaregulator, Feinstaubfilter, Wohlfühlort, Schattenspender – und waren in Einheit mit der Giradetbrücke vor Jahrzehnten gepflanzt worden.
In der Presse wurde u.a. berichtet, der Brunnen sei in Gefahr, während es sich lediglich um das Geländer handelt. Sollte man in diesem Fall nicht die natürliche Lebenszeit des Baumes, die laut Gutachten noch auf 30 bis 40 Jahre geschätzt wird, abwarten, bevor mit der Säge unwiederbringliche Tatsachen geschaffen und Düsseldorf noch ein bisschen „ungrüner“ wird? Bestimmt gibt es  kreative Lösungen, die Respekt vor der Natur und dem Denkmal ausdrücken.
Harald von der Stein vom Netzwerk „Bürger für Bäume“  zum Beispiel hat dazu folgenden Vorschlag: „Das Stück des steinernen Geländers kann man rausnehmen und für 50 Jahre oder mehr ins Stadtmuseum stellen. Kreativität statt Einfallslosigkeit ist geboten.“ Das wäre doch ein Statement, mit dem Düsseldorf ein Zeichen für einen respektvollen Umgang mit der Natur setzen- und zeigen könnte, dass wir nach ELA zu einem Umdenken bereit sind.
Es wäre dankenswert, wenn Sie als Stadtoberhaupt auf eine baumerhaltende Lösung Einfluss nähmen.
Mit vielen Grüßen,
Andrea Vogelgesang
Im Namen der Baumschutzgruppe Düsseldorf
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Am 9.11.2016  treffen wir uns diesmal ausnahmsweise im Café Luso An der Icklack 2
40233 Düsseldorf
um 19.15 Uhr. Es liegt ganz in der Nähe vom Drrüsch, eigentlich nur eine Querstraße weiter.

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Lebende Weihnachtsbäume

Diesen Brief haben wir am 28.10.2016 an Thomas Geisel geschickt:

Lieber Herr Geisel,
                             aus der BV 4 haben wir nun schon seit längerem grünes Licht bekommen für die Planzung eines „Lebenden Weihnachtsbaumes“ zwischen der Einmündung der Drususstraße und der Columbusstraße in die Düsseldorfer Straße in Oberkassel .
Alle reden von der Dringlichkeit, die Ressourcen der Natur zu schützen, wir wollen, wir müssen nun auch handeln.
Das betrifft auch stattliche Nadelbäume, die alljährlich in der Vorweihnachtszeit gefällt werden, um sie für knapp vier Wochen auf öffentlichen Plätzen in der Stadt aufzustellen und sie danach einfach zu entsorgen.
Um die schöne Tradition des Weihnachtsbaumes weiterhin pflegen zu können, ohne die Natur zu schädigen, wollen wir auf lange Sicht an jeweils einem exponierten Ort in jedem Stadtviertel einen Nadelbaum pflanzen und ihn dort über die Weihnachtszeit hinaus den Rest des Jahres in seinem grünen Nadelkleid belassen.
Damit können das alljährliche Fällen von vitalen und wertvollen Großbäumen und der erhebliche personelle und technische Aufwand für den Transport mit LKW und das Aufstellen auf Geschäftsstraßen, Plätzen oder Weihnachtsmärkten umgangen werden.
Dies ist ressourcenschonend, eine zeitgemäße Forderung im Sinne der Nachhaltigkeit (Top 1 der Agenda der Stadt Düsseldorf) und weist auf einen ökologischen und respektvollen Umgang mit Bäumen hin. Und: der Weihnachtsbaum wird wieder zu dem, was er ist –  ein Symbol des Lebens.
Unser Projekt ist nicht nur in ökologischer, sondern auch in finanzieller Hinsicht nachhaltig.
Bedenkt man, dass das Aufstellen einen geschlagenenen Baumes (Bsp. Oberbilker Markt)sich pro Jahr mit allem drum und dran auf 3500.- belief, liegen die Kosten für eine einmalige Pflanzung und Pflege weitaus niedriger.
Uli Schürfeld und ich sammeln nun schon seit Monaten Spenden, was zu vielen interessanten Begegungen und Gesprächen führte und viel positive Resonaz auf unsere Idee zeigte.
Insofern würden wir Sie, Herr Oberbürgermeister, bitten, unser nachhaltiges Projekt auch stadtweit zu unterstützen. In diesem Jahr soll es an der Drusustr. bereits zum ersten Mal Wurzeln schlagen.
Mit freundlichen Grüßen,
Andrea Vogelgesang
Baumschutzgruppe Düsseldorf

 

 

Alle reden von Nachhaltigkeit, wir wollen etwas tun:

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

zur Unterstützung der Spendenaktion für den ersten „lebenden Weihnachtsbaum“ in Düsseldorf laden Sie die Baumschutzgruppe, das Fachforum II Lebensraum Stadt und die Fraktion B90 DIE GRÜNEN der Bezirksvertretung 4 zu einem Filmabend ein:

 

Ort: Ökotop Heerdt e.V. Am Ökotop 70 in Heerdt  

am 19.10.16 um 20:00 im Grauen Haus

Die Pflanzung von „lebenden Weihnachtsbäumen“ ist eine Initiative der Düsseldorfer Baumschutzgruppe und des Fachforum II, die hiermit auf den ökologischen Wert und einen bewussten Umgang mit Bäumen hinweisen möchten.

In einer Premiere für Düsseldorf zeigen wir den mit dem César – dem nationalen Filmpreis Frankreichs als bester Dokumentarfilm – ausgezeichneten Film

Tomorrow –  Die Welt ist voller Lösungen.“

„Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte?“

Als die Schauspielerin Mélanie Laurent (Inglourious Basterds, Beginners) und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift „Nature“ eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden. Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen.
Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann.“

An dem Abend haben Sie die Gelegenheit, mit einer Spende die Aktion der Baumschutzgruppe und des Fachforums II Lebensraum Stadt zur Pflanzung des Mammutbaums zu unterstützen.

Der Eintritt ist frei.

Über Ihr Kommen zu dem Filmabend würden wir uns sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen
für die Baumschutzgruppe Andrea Vogelgesang
für das Fachforum II LA 21 Uli Schürfeld und

für die Fraktion B90 / Die Grünen in der Bezirksvertretung 04 Markus Loh

 

Bergische Kaserne Düsseldorf

Hier findet sich der Link zu unserem aktuellen Schreiben an die Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, in dem wir auf die Nutzung der Festbauten anstelle des Aufbaus einer Leichtbauhalle drängen. Dieser würde einerseits die Fällung von 12 Großbäumen nach sich ziehen und andererseits weiterhin ungenügende Wohnverhältnisse für Flüchtlinge schaffen. Wir fordern zwei Aspekten Rechnung zu tragen:

– Dem Erhalt von Großbäumen, gerade in Düsseldorf, dass nach einem Verlust von insgesamt 40 000 Bäumen nach dem verheerenden Sturm Ela im Jahr 2014,  unbedingt die Abholzung vitaler Bäume umgehen sollte. Diese Notwendigkeit spricht auch aus den momentan alarmierenden Wetterextremen bundesweit, in deren Folge man die Wichtigkeit von Bäumen für ein ausgewogenes Klima berücksichtigen muss.

– einer Unterbringung von Flüchtlingen, die die Eskalation von Konflikten umgeht

 

 

 

Das nächste Treffen der Baumschutzgruppe findet am Mittwoch, den 18.5.2016 um 18.00 im Café Drrüsch an der Langerstr. 2 statt.

 

 

Die Petition „Bürger für den Erhalt von 450 Bäumen im Landschaftsschutzgebiet Aaper Wald“ endete am 26.1.2016 und erzielte digital 1439 Unterschriften, auf Papierlisten kamen noch 300 weitere hinzu, sodass sich das Gesamtergebnis auf 1739  beläuft.

Seit dem Start am 16.12.2015  hat sich einiges getan. Die vielen Menschen, die unterzeichnet haben, haben unter „Kommentare“  sehr dezidierte Standpunkte formuliert. Zudem hat die Baumschutzgruppe  mit juristischer Unterstützung nach Einsicht in gutachterliche Stellungnahmen mehrere offensichtliche Ungenauigkeiten herausgefunden, die mit großer Wahrscheinlichkeit ein Planfeststellungsverfahren nötig gemacht hätten. Damit hätte Zeit für die Prüfung baumerhaltenderer Alternativen geschaffen werden können. Unsere Forderungen haben wir mehrmals an den Oberbürgermeister Thomas Geisel und die Regierungspräsidentin Anne Lütkes mit der Bitte um Antwort bzw. Fällstopp bis zur Klärung geleitet. Die Reaktionen darauf kamen sehr verzögert und  die Fragen wurden unbefriedigend bzw. ausweichend beantwortet. Tatsachen wurden offensichtlich ignoriert.

Zu den Ungereimtheiten gehörte, dass die gutachterliche Stellungnahme eines Sachverständigen zum Leitungsdruck erst am 8.1.2016 erstellte worden war, obwohl bei der Bürgerveranstaltung am 15.12.2015 schon von abgeschlossenen, gültigen Gutachten die Rede war.

– Die Angabe des Drucks von Seiten des Erdgasleitungsbetreibers Open Grid Europe MOP= 16 bar im Erläuterungsbericht zum Antrag wurde im  Nachhinein schlichtweg auf 7,9 bar geändert und als angeblicher Schreibfehler kommuniziert!

– Außerdem wurde von den Leitungsbetreibern mitgeteilt, dass aufgrund von betriebstechnischen Restriktionen die gesamte Leitung Ltg. Nr. 2 (Abschnitt Duisburg bis Köln) nur mit einem max. Betriebsdruck von 7,9 bar betrieben werden könne.

Einsicht in die Antragsunterlagen von OGE für den Teilabschnitt Staufenplatz/Ernst-Poensgen-Allee/Fahneburgstraße immer von beantragten maximalen Betriebsdruck (MOP) oder auch dem Nenndruck i.H.v. 16 bar ergab.

– Ähnliches kam bei der Einsicht in andere Teilabschnitte heraus und deutete auf eine Veränderung der Druckverhältnisse, die unbedingt ein Planfeststellungsverfahren, verlangt hätte.

– Zudem gab es Zweifel bzgl. der tatsächlichen Anzahl der zu fällenden Bäume , da ja eine 14 m breite Schneise auf einer Länge von 2,6 km geschlagen werden sollte. Die genannte Zahl von 440 benannten Bäumen hätte bedeutet, dass auf der gesamten Strecke nur ca. alle 5m bis 6 ein Baum gefällt werden würde.

Eine unglaubhafte Rechnung also, die wir nun einfach so hinnehmen müssen, da die Fällarbeiten abgeschlossen sind und  fein säuberliche, plattgewalzte Schneisen mit sofort herausgefrästen Wurzeln zurückblieben.

Vielen Dank an alle Unterstützer: Trotz ernüchternder Fakten, und nicht gerade sehr bürgerfreundlichem Vorgehen bleibt eine kleine Hoffnung, dass aufgrund unserer Einwände wenigstens in Zukunft, transparenter in der Öffentlichkeit und vor allem behutsamer mit unserer natürlichen Umgebung umgegangen wird.

 

 

Weiterer Offener Brief an den Oberbürgermeister:

Sehr geehrter  Herr Geisel,

leider sind uns genaue Angaben zu den betroffenen Bäumen der von Ihnen genannten Unterlagen nie zugekommen. Allerdings verfügen wir über die Informations-Vorlage 70/46/2015, in der es ausdrücklich heißt:
„In absoluter Anzahl werden rund 500 Bäumen mit einem Stammdurchmesser von mehr als 20 cm und ungefähr 150 Bäumen mit einem Stammdurchmesser von weniger als 20 cm gefällt.“ Dort ist also von einer absoluten Gesamtzahl von Bäumen mit Stammdurchmesser von über (500) und unter 20 cm (150) die Rede.

Doch nun werden, wie Sie äußern, alle Bäume ab 20 cm abwärts offensichtlich gar nicht mehr mitgezählt und die Summe wird sich im Ergebnis auf eine weitaus höhere Zahl als 450 Bäume belaufen. Insofern wäre eine Begehung mehr als angebracht, damit man sich ein Bild von dem Ausmaß machen kann.

 

Leider kommt es in diesem Verfahren zu weiteren Unklarheiten bei den Zahlen:

 

Dass bei der Sanierung 650 Bäume betroffen seien, sei angeblich falsch gewesen, wurde  auf dem Informationsabend zur Sanierung der Gasleitung im Aaper Wald  verkündet, obwohl durchgehend und noch in der PM vom 2.Dezember 2015 von dieser Anzahl gesprochen wurde.

Nun wurde eine offensichtliche Reduzierung der Fällungen als ökologisches  Zugeständnis verkauft, obwohl es sich offensichtlich um eine Veränderung der Zahl durch Verluste nach ELA gehandelt habe.

 

 

Auch die Zahlen bzgl. des Leitungsdrucks stiften Verwirrung:

 

Zunächst einmal ist es erstaunlich, dass die gutachterliche Stellungnahme des Sachverständigen Herrn Dipl. Ing. Friedhelm Engelbert  erst am 8.1.2016 erstellt wurde, zu einem Zeitpunkt also, als das Verfahren längst durchgewinkt war.

Wir bekamen von der Stadt die Auskunft, dass die Firma Open Grid Europe aufgrund unserer Eingabe erneut gebeten worden war, die aufgeworfene Fragestellung zu prüfen. Auf weitere Nachfrage unsererseits nach Einsicht in die übersandten Unterlagen zu der Druck-Thematik hat Open Grid Europe dann festgestellt, dass die Angabe MOP= 16 bar auf den Seiten 13 und 14 des Erläuterungsberichts falsch sei. Sie wurde daraufhin von Open Grid Europe berichtigt…..
Darüber hinaus teilten die Leitungsbetreiber mit, dass aufgrund von betriebstechnischen Restriktionen die gesamte Leitung Ltg. Nr. 2 (Abschnitt Duisburg bis Köln) nur mit einem max. Betriebsdruck von 7,9 bar betrieben werden könne.

Die Einsicht in die Antragsunterlagen von OGE für den Teilabschnitt Staufenplatz/Ernst-Poensgen-Allee/Fahneburgstraße bei der Bezirksregierung ergab allerdings, dass dort immer vom beantragten maximalen Betriebsdruck (MOP) oder auch dem Nenndruck i.H.v. 16 bar die Rede ist und nicht etwa von den 7,9 bar.

Soll dies in der Schlussfolgerung nun bedeuten, dass auf der Leitung durch den Aaper Wald von der Fahneburgstr. bis zum Bauenhaus ein anderer Druck herrscht?

Zumal auch im Zuge der  im Jahr 2010 realisierten Leitungsumlegung „89. Umlegung Ltg. Nr. 2 in Düsseldorf Eller“  die Unterlagen zur Gefahrenabwehr und die elektronischen Trassenpläne aller Fernleitungen der OGE im Düsseldorfer Stadtgebiet bei der Feuerwehr Düsseldorf eingereicht worden waren. Es wurde geschlussfolgert: „Da bei dieser geplanten Sanierung die Fernleitung in der gleichen Nennweite DN 700 und in der gleichen Druckstufe 16 bar betroffen ist, kann die Gefahrenabwehrung auf diesen Leitungsabschnitt übertragen werden.“

Auch hier ist also von 16 bar die Rede und es steht fest, dass eine Veränderung der Druckverhältnisse ein Planfeststellungsverfahren verlangt. Dies brächte Zeit, um in Ruhe noch naturschonendere Alternativen zu prüfen.

Aufgrund dieser Fakten müsste auch in diesem Stadium noch ein Baustopp ausgesprochen werden.

 

Ich möchte Sie zum Schluss noch an die Formulierung in den KOOP Vereinbarungen 2014-2020 erinnern:
„…Dabei beeinflusst die Stadtplanung die gesamte Entwicklung Düsseldorfs und – im Großen wie im Kleinen – das Leben aller Bürgerinnen und Bürger. Daher ist die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an den Entscheidungen über Bebauungspläne, Entwicklungskonzepte, Bauprojekte und alle weiteren Planungen besonders wichtig.
Ziele unserer Stadtentwicklungsplanung
Die Folgen des Sturms „Ela“ zeigen, dass der Erhalt von Bäumen als ein vorrangiges Ziel des Planens und als Bestandteil des Wertesystems beim Bauen vorrangig zu berücksichtigen ist. Ziel ist es, den Erhalt von Bäumen schon im Vorentwurfstadium zu beachten…..“
S.7

 

In diesem Sinne hoffen wir, dass Sie unser Anliegen und unsere Forderungen ernst nehmen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Andrea Vogelgesang

Silvia Droste-Lohmann

https://www.openpetition.de/petition/online/buerger-fuer-den-erhalt-von-450-baeumen-im-landschaftsschutzgebiet-des-aaper-waldes

Offener Brief an Thomas Geisel vom 4.1.2016 (450 Bäume Gaspipeline Aaper Wald)
Bisher unbeantwortet…

Sehr geehrter Herr Geisel,
bereits am 21.12.2015 hatten wir uns bzgl. der angekündigten Fällungen im Aaper Wald an Sie gewandt. Nun haben wir noch keine Antwort erhalten. Dies ist bestimmt den vielen Feiertagen zum Jahresende und zum Jahreswechsel geschuldet. Jetzt wenden wir uns nochmals in einem Offenen Brief an Sie.
Da die Firma Open Grid Europe (OGE) trotz massiver Bürgerproteste nun so zeitnah wie möglich nach ihren Angaben 440 Bäume für den Austausch der Erdgasleitung vom Bauenhaus zur Fahneburgstraße fällen möchte, um Platz für eine 14 Meter breite Baustraße auf einer Länge von 2,5 Kilometern zu schaffen, zeigen sich Düsseldorfer weiterhin alarmiert. Zudem stellt sich immer mehr Bürgern/Innen die Frage wie man auf die Zahl von 440 Bäumen käme, denn dies würde bedeuten, dass auf der gesamten Strecke nur ca. alle 5m bis 6 m ein einziger Baum gefällt würde, womit kaum der gewünschte Platz für die Trasse geschaffen würde. Nun ist von den Bürger/Innen eine gemeinsame Begehung mit Vertretern der Verwaltung dringend gewünscht.
Eine weitere in der Öffentlichkeit unbeantwortete Frage besteht bezüglich der Notwendigkeit eines Planfeststellungsverfahrens, das laut Aussage der Bezirksregierung notwendig sei, sobald Änderungen im Sinne des EnWG vorlägen: „Trassenverschwenkungen beim Ersatzneubau, Änderung des Rohrdurchmessers, Verbreitung des Schutzstreifens, Erhöhung/Herabsetzung des Druckes.“ (Fax 23.12.2015) Genau die drei letztgenannten Punkte scheinen offensichtlich vorzuliegen und bedürften dringend einer Offenlegung in der Öffentlichkeit.
Von der Baumschutzgruppe Düsseldorf und Rechtsanwalt Herman Piepenbrock wurde ein Antrag auf Akteneinsicht gestellt.
Wir bitten Sie, die von uns genannten Punkte unbedingt zu prüfen und darauf zu reagieren, bevor am 11. Januar mit der Säge unwiederbringliche Tatsachen geschaffen werden.

 

 

 

 

 

 

Unser nächstes Treffen findet am 2.3.2016 um 18 Uhr im Café Drrüsch auf der Langerstr. 2 statt.

Interessierte sind herzlich eingeladen!

Wir möchten Euch herzlich dazu einladen.

So kommt man hin:

  • mit der Linie 709 bis Haltestelle Wetterstraße – durch die Unterführung zur Langerstraße
  • oder mit den Bussen 725 und 738 bis Haltestelle Langerstraße – Fußweg ca. 4 Minuten.
  • oder bis zur Haltestelle S-Bahnhof Flingern mit der S-Bahn und der 706

 

WIR WOLLEN ABSCHIED NEHMEN – und zwar heute 4.4.2015 um 12.30 Uhr an der HEINRICHSTR./ECKE SYBELSTR.

Die Fällungen werden große Veränderungen nach sich ziehen, nicht nur im Straßenbild, sondern auch bei den Anwohnern dieser stark befahrenen Straße und allen Mnenschen, die hier täglich vorbeikommen.
Eine Abschiedszeremonie: Gedichte und Sprüche lesen etc. kann vielleicht helfen, sich auf die neue Situation einzustellen, soll aber auch ein Zeichen setzen, dass hier keine Straßendeko, sondern lebendige Bäume entfernt werden. Nur so kann man ein Bewusstsein im Umgang mit der Natur stärken, das nicht nur lokal wichtig ist, sondern weltweit. ELA und Niklas waren bestimmt nicht die letzten Stürme mit dieser Wucht. Es ist Zeit für einen Paradigmenwechsel, z.B. dass wir es uns nicht mehr leisten können vitale alte Bäume für Bauvorhaben zu opfern (lokal) und global, die Abholzungen wie in den Regenwäldern oder am Bopsporus etc. endlich zu beenden.
JEDER, DER MAG, IST HEUTE, 4.4. UM 12.30 UHR GERNE EINGELADEN; MITZUMACHEN, MIT VIELLEICHT EINEM EIGENEN KLEINEN BEITRAG – ODER EINFACH NUR STILL, UM DIESEN ALTEN BÄUMEN IEINE HOMMAGE ZU ERWEISEN.

Pressedienst
30 Hybridpappeln an der
Heinrichstraße müssen weichen
Bäume sind nicht mehr verkehrssicher/Weitere 36 Hybridpappeln müssen zurückgeschnitten werden
An der viel befahrenen Heinrichstraße müssen 30 nicht mehr verkehrssi¬chere Hybridpappeln gefällt werden. 36 weitere Hybridpappeln müssen stark zurückgeschnitten werden, um zu vermeiden, dass Menschen und Gegenstände zum Beispiel durch herabstürzende Äste zu Schaden kom¬men. Wie das Gartenamt mitteilt wird mit dem Rückschnitt am Diens¬tag, 7. April, und mit den Fällungen am Donnerstag, 9. April, begonnen. Dadurch kann es zu Verkehrsbehinderungen auf der Heinrichstraße be¬kommen. Fällungen und Schnitt werden durch Fachfirmen vorgenom¬men.

Der Baumgutachter Dr. Lothar Wessolly hatte zuvor die Bäume auf der Heinrichstraße, die durch den Pfingststurm Ela im vergangenen Jahr stark getroffen wurden, begutachtet. Das Gutachten besagt, dass von den noch stehenden 66 Hybridpappeln 30 Stück gefällt werden müssen, da die Bäume nicht mehr verkehrssicher sind. Die restlichen 36 Pappeln können durch einen starken Kronenrückschnitt zunächst erhalten wer¬den. Aus Verkehrssicherheitsgründen fordert das Gutachten auch für die dort stehenden Linden einen individuellen Kronenrückschnitt. Dieser wird nun mit umgesetzt. Das Gartenamt wird in der Folge in Abstim¬mung mit dem Gutachter einen Vorschlag für den Wiederaufbau der Heinrichstraße erarbeiten und am Dienstag, 28. April, in der Bezirksver¬tretung 2 und am Donnerstag, 29. April, in der Bezirksvertretung 6 vor¬stellen.

Hintergrund: Baumbestand Heinrichstraße
Die Heinrichstraße liegt im Düsseldorfer Stadtgebiet Düsseltal, zwischen ARAG Platz und der Graf-Recke-Straße. Sie ist eine exakt in Nord¬west/Südost Richtung verlaufende zweispurige Bundesstraße (B7) beid¬seitig des in nördlicher Richtung fließenden Kittelbaches. Der östliche Teil der Heinrichstraße liegt im Zuständigkeitsbereich der Bezirksver¬tretung 6 und der westliche Teil im Zuständigkeitsbereich der Bezirks¬vertretung 2. Es gibt zwei Haupt-Baumarten auf der Heinrichstraße. Die Silberlinden, die vom ARAG Platz bis zur Sybelstraße stehen und die Hybridpappeln die von der Sybelstraße bis zur Graf-Recke-Straße ste¬hen.

 

 

 

 

 

 

 

http://www.derwesten.de/nrz/staedte/duesseldorf/hick-hack-um-den-weihnachtsbaum-id9971367.html

 

 

Bärbel Höhn an gepflanzter Hainbuche

Vor genau einem Jahr spendete die Bundestagsabgeordnete der GRÜNEN, Bärbel Höhn, der Baumschutzgruppe Düsseldorf eine Hainbuche, die in diesem Jahr am Tag des Baumes im Rheinpark in Golzheim gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern gepflanzt worden war. Da sie an dem Termin im April verhindert war, machte sie sich am Freitag  im Rheinpark ein Bild von dem von ihr gespendeten Baum, der das Orkantief „ELA“ überlebte. Die Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende im Umweltausschuss des Bundestagsinformierte sich dort über  die in Düsseldorf entstandenen Orkanschäden und den Stand der Lösungsansätze.  Mit dabei waren  VertreterInnen der Baumschutzgruppe Düsseldorf, Olaf Bursian, Sprecher des GRÜNEN Kreisverband Düsseldorf und Miriam Koch, Geschäftsführerin der GRÜNEN Ratsfraktion. Im Rheinpark hat es mit die schwersten Schäden an den Bäumen in Düsseldorf gegeben. Die Vertreterinnen und Vertreter der Baumschutzgruppe freuen sich  über Bärbel Höhns Interesse und ihre Betonung der Wichtigkeit von Bäumen. Die Baumschützer/Innen brachten folgendes zum Ausdruck: „Nach einem Verlust von insgesamt ca. 40 000 Bäumen stehen in den nächsten Jahren etliche Pflanzungen an. Aber darüber dürfen die Pflege und der Erhalt alter Bäume nicht vernachlässigt werden. Ein Umdenken ist nun dringlicher denn je, z. B. bei Bauplanungen: Der Baumbestand muss nun viel mehr berücksichtigt und dessen Erhalt in Planungen einbezogen werden. Weiterhin zeigten sie sich besorgt über  Tita Gieses Ansinnen, den Worringer Platz umzugestalten und dabei die vorhandenen Bäume stark auszulichten: „Nach dem Sturm ELA müssen wir behutsam mit den Stadtbäumen umgehen. Bäume sind Natur und stehen nicht im Dienst der Kunst. Starke Beschneidungen sind ein Tod auf Raten. In diesem Sinne ist Frau Gieses künstlerische Ästhetik ist fragwürdig“,  geben Silvia Droste-Lohmann und Andrea Vogelgesang zu bedenken.

Werner Schumann, der Vorsitzende von Wald am Rhein regte an, künftig ein ökologisches Begleitverfahren bei Bauprojekten einzuführen, um Fällungen zu vermeiden.

Dass die Düsseldorfer pro Baum eingestellt sind, zeigt sich übrigens an ihrem Engagement nach dem Sturm. Viele haben  sich in Initiativen zu Spendenaktionen oder Neupflanzungen bei der Verwaltung eingebracht.                         A.V.

Folgende Ankündigung war in WAZ online erschienen:

http://www.derwesten.de/staedte/duesseldorf/baerbel-hoehn-spendete-hainbuche-aimp-id9812635.html

 

 

 

 

Düsseldorf pflanzt Bäume – Baumschutzgruppe Düsseldorf lädt Thomas Geisel ein zur Vorstellung von einem Konzept zum Baumerhalt bzw. Neupflanzungen

 

Mit dem Sturm am Pfingstmontag ist ein unermesslich großer Schaden für die Stadtbäume und damit auch für die Lebensqualität der Düsseldorfer Bürger entstanden, der nur schwer wieder zu beheben sein wird: Der Bestand von ca. 69 000 Bäumen ist geschätzt um 25% reduziert, plus ca.1000 Friedhofsbäumen und denjenigen, die aus Verkehrssicherungspflicht noch gefällt werden. Letztendlich werden ca. 17 000 Bäume betroffen sein.

Zum Zeichen der Betroffenheit, gleichzeitig aber auch mit einem konstruktiven Blick in die Zukunft, lädt die Baumschutzgruppe Düsseldorf am Freitag, 13.06. um 12.00 Uhr im Städtischen Rheinpark Golzheim  (auf der Höhe Golzheimer Platz) an der Hainbuche , die  zum Tag des Baumes gepflanzt worden ist, zu einem Pressetermin mit dem OB Kandidaten Thomas Geisel. Gemeinsam auch mit dem Umweltzentrum und Wald am Rhein wird erwogen, für die nächste Pflanzperiode die Aktion „Düsseldorf pflanzt Bäume“ umzusetzen, an der neben der Stadt möglichst viele Grundstücks- oder Gartenbesitzer aufgerufen sind, sich zu beteiligen, um so viele Bäume wie möglich zu pflanzen. Weiterhin sind Spendenaufrufe und Baumpatenschaften angedacht.

Die Baumschutzgruppe wird dabei gleichzeitig die dringende Bitte an den OB Kandidaten herantragen,  seitens der Stadt, bzw. des Gartenamtes darauf zu achten, nach der Räumung umgestürzter und zerbrochener Bäume in Ruhe fachmännisch zu differenzieren, welche weiteren geschädigten Bäume entfernt werden müssen oder aber erhalten bleiben können. Es  wird nun darum gehen, den Baumbestand insgesamt wieder zu vermehren und unbedingt zu erhalten, was noch zu retten ist.

 

BSG 1

Liebe Baum- und Naturfreund/Innen!

 

    Nach vielem Hin und her haben wir nun doch noch einen Termin und Veranstaltungsort vor der Kommunalwahl finden können, um unsere Podiumsdikussion durchzuführen. Der 30.4. steht ja eigentlich unter dem Motto ´Tanz in den Mai`, bei uns kann man sich sozusagen natürlich einstimmen – die Veranstaltung geht von 18 bis 20 Uhr. Dabei geht es selbstverständlich nicht um den Tanz um einen gefällten Mai-Baum, ganz im Gegenteil wir wollen mit der Diskussion zum Erhalt und Schutz von Bäumen anregen! Die Einladung bitte möglichst auch weiterleiten.
Mit vielen Grüßen im Namen der Baumschutzgruppe Düsseldorf,
Andrea Vogelgesang
BauMstellen – baumerhaltend bauen
                        Am 30.4.014 um 18.00 Uhr im NABU NRW Landesgeschäftsstelle
                                                       Völklinger Straße 7-9*
Trotz aller Erkenntnisse über die Wichtigkeit von Bäumen wird ständig geholzt, insbesondere im Zusammenhang mit Bauvorhaben: 799 Bäume sind in Düsseldorf  allein im öffentlichen Raum zwischen Oktober und Februar gefällt worden, davon  240 im Rahmen von 51 Bauprojekten, der Rest aus Gründen der Verkehrssicherheit. Weitere Bauvorhaben stehen an: Betroffen sind 82 Bäume an der Westfalenstr., insgesamt 152 am Heerdter Krankenhaus, mindestens 39 Bäume an der Schwannstr., Glasmacherviertel Gerresheim, u.v.a. Die Zahlen  beziehen sich lediglich auf satzungsgeschützte Exemplare, d.h. dass letztlich weitaus mehr Bäume abgeholzt werden. Die ca. 156 Bäume, die dem Umbau des Klinikums Grafenberg (LVR) zum Opfer fielen, sind dabei noch nicht einmal berücksichtigt, da sie nicht auf städtischem Grund stehen. Ebenso wenig wie Bäume, deren Fällung wegen privater Baumaßnahmen genehmigt wird.
Die Feinstaubwerte steigen und es wird darüber diskutiert, schärfere Umweltzonen einzurichten. Die Garanten für gute Luft aber, Bäume, verschwinden immer mehr aus dem Straßenbild ganzer Viertel, ersetzt werden sie durch Kübelpflanzen oder Lollipopbäumchen und Fassadenbegrünungen. Die Natur wird degradiert zum dekorativen Beiwerk am Straßenrand.
Welchen Stellenwert haben Bäume im städtischen Gesamtgefüge über planerische Aspekte hinaus, in Bezug auf ein ausgewogenes Klima und die Erhaltung bzw. Steigerung der Lebensqualität? Darüber diskutieren wir mit Experten und Verantwortlichen.
Die Podiumsgäste: Harald von der Stein (Netzwerk Bürger für Bäume), Norbert Hansmann (Grüne Lunge Hilden), Miriam Koch (OB Kandidatin Grüne), Thomas Geisel (OB Kandidat SPD), Vertreter der Stadtverwaltung
Baumschutzgruppe Düsseldorf
Bäume: früher entlang des Weges – dann im Weg – und jetzt weg. (Gerd de Ley)

Die Räumlichkeiten des NABU NRW liegen direkt am S-Bahn-Haltepunkt Völklinger Straße und sind leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln – S-Bahn, Straßenbahn oder Bus – zu erreichen. http://nrw.nabu.de/imperia/md/content/nrw/geschaeftsstelle/anfahrt_nabu_nrw.pdf

Nächste Aktionen der Baumschutzguppe Düsseldorf

Sonntag, 4.5.: Infostand von Ecke Blumenstraße bis Ecke Steinstraße auf   der Kö ab 12 Uhr

„Düsseldorf pflanzt Bäume“

Bäume pflanzen – Bäume bewahren

Pflanzung einer Esche und einer Hainbuche im Städtischen Rheinpark Golzheim am 11. April 2014 um 10.00 Uhr

 

Die Baumschutzgruppe Düsseldorf  wird in diesem Jahr zum vierten Mal in Folge anlässlich des ´´Tag des Baumes„ eine Baumpflanzaktion durchführen, diesmal gemeinsam mit dem Förderverein Wald am Rhein.

Schüler der Klasse 6d der Hulda-Pankok-Gesamtschule und der 7 nb 2 der Realschule Golzheim  nehmen aktiv teil, indem sie bei der Pflanzung selbst Hand anlegen und Wissenswertes über die Esche/Hainbuche  und die Entstehung des Tages des Baumes vortragen.  Außerdem werden Wünsche für die Bäume in die Äste gehängt. Mit dieser Aktion soll einerseits ein ökologischer Beitrag geleistet, gleichzeitig aber auch ein Bewusstsein für die Natur, insbesondere bei jungen Menschen, geschaffen werden.

Seit dem 25. April 1952 wird der Tag des Baumes in Deutschland gefeiert. Da dieses Datum in diesem Jahr in die Osterferien fällt, wurde der Termin ausnahmsweise auf den 11. April vorgezogen.

Die Gemeine Esche (fraxinus excelsior)  ist der Baum des Jahres 2014 und wird von Schülern in Absprache von Wald am Rhein mit dem Gartenamt gepflanzt.

Die Baumschutzgruppe Düsseldorf beteiligt sich an der Veranstaltung mit dem Setzen einer Hainbuche, die ihr im vergangenen Jahr von der Bundestagsabgeordneten von Bündnis 90/Die Grünen, Bärbel Höhn, als Geschenk überreicht worden war.

Die Hainbuche (Carpinus betulus) gehört zur Gattung der Hainbuchen aus der Familie der Birkengewächse (Betulaceae).  Sie ist ein sommergrüner Laubbaum mit einer Wuchshöhe  bis zu 25 Metern und einem Stammdurchmesser von bis zu einem Meter. Bei  jungen Bäumen wachsen die Äste senkrecht und werden erst im Alter ausladend. Freistehende Bäume bilden mächtige, breit-ovale Kronen. Ökologisch ist die Hainbuche für viele Vogelarten als wichtige Nahrungsquelle bedeutend und sie gilt als beliebter Brutplatz. Außerdem sind ihre rauen Blätter hervorragende Staubfänger.

Das Programm im Rheinpark Golzheim wird bunt sein wie die Farben der Frühlingsnatur: musikalische, literarische u.a. künstlerische Beiträge sowie Ansprachen von  VertreterInnen der BSG Düsseldorf und Wald am Rhein, sowie geladener Gäste aus Politik und Verwaltung

 

Gegen Kahlschlag an der Johanneskirche

Die Bäume am Martin Luther Platz sollen jetzt gefällt werden

 

 

11.4.2014: Baumpflanzung mit Wald am Rhein und anderen Initiativen um 10 Uhr im Rheinpark/Golzheim

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